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HOFFNUNG, HOPE, ESPOIR, ESPERANZA, מקווה
Mit Kunst von
Boicut, Johanna Braun, Max Brenner, Céline, Difuz, Maya Gelfman,
Renato Hunto, Moiz, Pichardo, Tanja Prušnik und Phillip Renda.
Vernissage: 25.06.2020 18:00
Den Anstoß gab David Hockney. Mit seiner Bemerkung, dass er nicht wisse, ob Kunst die Welt verändern könne. Er wisse allerdings, aus eigener Erfahrung, dass Kunst helfen könne gegen Verzweiflung. Damit sagt Hockney: Kunst kann Hoffnung geben. Befreit sich von konditionierten Denk- und Darstellungsmustern. Sie überrascht, zeigt neue Perspektiven, inspiriert, regt zu neuen Erkenntnissen an, weist somit Wege aus empfundener Ausweglosigkeit. Kunst schafft so Zuversicht. Sie macht Mut und gibt Lebensfreude.
Deshalb haben wir Künstler, mit denen wir zusammenarbeiten, gebeten, für eine AG 18-Ausstellung ein Werk zu schaffen, das für sie Hoffnung ausdrückt und so womöglich auch anderen Hoffnung geben kann.
Kunst bildet Wirklichkeit nicht ab. Sie zeigt, wie ein Künstler/eine Künstlerin Wirklichkeit empfindet und wie Wirklichkeit gestaltet werden könnte. Kein Gemälde ist Dokumentation. Selbst der sogenannte Foto-Realismus ist Gestaltung. Interpretation. Eine persönliche Aussage über die Wirklichkeit. Kunst ist, wie Gerhard Richter, sagte „Sinngebung, Sinngestaltung“ und somit „die höchste Form von Hoffnung“.
Die Zugänge, die wir ausstellen, sind sehr persönlich und sehr offenherzig. Hoffnung gedeiht mit Neugier, Offenheit und – in Gemeinschaft – Toleranz. Die Bilder, jedes für sich, sind Aussage und Angebot. Weil sie uns etwas mitzuteilen haben.
