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Podiumsdiskussion zur Rolle der Ergonomie im Design
Ergonomie befasst sich mit den Bedingungen und Abläufen menschlicher Arbeit. Eine besondere Rolle spielt dabei die Einrichtung der Arbeitsplätze, insbesondere die ideale Anordnung von Arbeitsmitteln, Werkzeugen und Möbeln sowie deren Anpassung an unterschiedliche Anforderungen, um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen. Ziel ist es, MitarbeiterInnen in ihrer Tätigkeit zu unterstützen und zu entlasten. Aber obwohl Ergonomie damit auch einen integralen Bereich von Design betrifft, spielt das Thema in den musealen Ausstellungen und Sammlungskonzepten zum Design kaum eine Rolle. Fast scheint es, als würden sich ergonomische Arbeitsplatzgestaltung und zeitgenössisches Design in der öffentlichen Wahrnehmung gegenseitig ausschließen.
Für das MAK ist die Ausstellung BUGHOLZ, VIELSCHICHTIG. Thonet und das moderne Möbeldesign, in der rund 200 Stühle gezeigt werden, ein willkommener Anlass, sich über das Thema Ergonomie und Sitzmöbel zu verständigen. Ausgangspunkt des Gesprächs mit der Physiotherapeutin und Ergonomieberaterin Susanne Weber, dem Ergonomen Dieter Messner und dem Designer Stefan Diez ist die immer häufiger zu vernehmende Devise, Sitzen sei das neue Rauchen. Damit ist gemeint, dass die Gefahren langen Sitzens – am Arbeitsplatz wie zu Hause – eigentlich längst bekannt sind, aber noch immer weitgehend ignoriert werden. Es ist daher angebracht, den Themenkomplex Ergonomie, Sitzhaltung und Arbeitsplatzgestaltung stärker in unseren Köpfen zu verankern – und entsprechend „aktiv“ zu werden.
Podiumsdiskussion mit
Dieter Messner, Austrian Ergonomics
Stefan Diez, Universitätsprofessor für Industrial Design, die Angewandte
Susanne Weber, Physiotherapeutin, Ergonomieberaterin, ergoimpuls
Moderation: Sebastian Hackenschmidt, Kustode MAK-Sammlung Möbel und Holzarbeiten
Eintritt zum Talk (inklusive Museumseintritt):
€ 6, frei mit MAK-Jahreskarte
