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Rhizome - Images of thought

Bildende Kunst Eröffnung
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1 Termin
bis Samstag 18. April
5. März 2020 -
Sa 18. April 2020
18:00
Rhizome - Images of thought

Galerie Kandlhofer freut sich die die Multimedia-Ausstellung Rhizome - Images of Thought, mit Werken von fünf internationalen Künstlerinnen präsentieren zu dürfen. Die Arbeiten von Tali Lennox, Jillian Mayer, Nana Mandl, Siggi Sekira und Katerina Zbortkova stehen exemplarisch für eine Generation, die hochmoderne Praktiken, Interesse an Kollaboration und materielle Transformation zu Leitprinzipien gemacht hat. Rhizome zeigt neue Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur und Videoinstallation als Manifestationen künstlerischer Gedankenbilder.

Die multimediale Gruppenausstellung entwickelt eine Praxis der Realitätserweiterung, welche ein Nachdenken über die eigene Erfahrung und daraus resultierende Folgen bewirkt. Das Beobachten eines Ereignisses beeinflusst die Wirklichkeit und auch das Resultat. Dieses Phänomen trifft auf kleinsten Skalen, wo die Natur den Gesetzen der Quantenmechanik folgt, ebenso zu wie in der beobachtbaren Welt mit alltäglichen Situationen.

Das rhizomatische Prinzip, beschrieben von Gilles Deleuze und Félix Guattari, umfasst ein nicht hierarchisches Leitmotiv, das klassischen linearen Ordnungssystemen entgegengesetzt ist. In der Botanik eine verwurzelte Pflanzenstruktur definierend, steht die philosophisch- metaphorische Bedeutung für ein vielfach verzweigtes, Querverweise herstellendes, unaufhörlich wachsendes Wissensmodell. Rhizome erzeugen permanent Konnexionen und Vorstellungen, während Klassifikation und Dichotomie abgelehnt werden.

Rhizome - Images of Thought artikuliert das Positionieren sowie Re-positionieren durch Kunst und hinterfragt internalisiertes Wissen. Das Implementieren dieser Idee stimuliert immer wieder neue Reize, die neue Interpretationen sowie Auseinander-setzungen schaffen. Daraus resultierend werden kontinuierlich Verbindungselemente entdeckt und alternative Formen des Handelns kreiert. Die Bedeutung der eigenen Rolle als beobachtendes und interpretierendes Subjekt manifestiert sich in der Veränderung von Ereignissen durch deren Kontextualisierung.

Archiv-Screenshot:

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