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Erratum: EVENT war leider am Sonntag, 9.2.2020 ! very sorry >:e/
Von 11:00 bis 17:00 Uhr gibt es die Gelegenheit den Künstler Fabian Erik Patzak, der mit der Intervention DIRECT TRANSIT in einer Vitrine des Schaudepots des Jüdischen Museums Wien die Fluchtgeschichte seiner jüdischen Großeltern mit seinem eigenen künstlerischen Schaffen verwebt hat, persönlich anzutreffen und Fragen zu stellen.
Das ikonische Looshaus am Wiener Michaelerplatz in Form eines Wolkenkratzers als Sinnbild für Entwurzelung durch Migration: In seinem Projekt DIRECT TRANSIT verwebt Fabian Erik Patzak sein eigenes künstlerisches Schaffen mit der Fluchtgeschichte seiner jüdischen Großeltern. Ausgangspunkte für die eingehende Befragung und Reflexion über Themen wie Vertreibung, Erbe und transgenerationale Erinnerung waren familiäre Ereignisse der letzten Jahre – von Geburt bis zu schweren Erkrankungen –, aber auch der erstarkende Nationalismus auf beiden Seiten des Ozeans sowie jüngste Migrationswellen.
In einer Vitrine des Schaudepots des Jüdischen Museums Wien treffen historische Objekte, die eng mit dem Leben der Familie in Wien vor der Flucht 1938 verbunden sind auf malerische Darstellungen von Gegenständen, die für den Weg in die USA und das Leben in der „neuen Heimat“ stehen.
Das Schaudepot war in den letzten Jahren wiederholt Ort von künstlerischen Interventionen. Hier, wo die vielschichtigen Sammlungen des Museums aufbewahrt und präsentiert werden und Vergangenheit und Gegenwart der jüdischen Geschichte Wiens aufeinandertreffen, erzählt DIRECT TRANSIT von der Beziehung einer Familie mit dieser Stadt, von Vertreibung, Zurückkommen und Zurückschauen.
