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18.30 Chiedo asilo (Mein Asyl)
1979, Marco Ferreri
20.45
Storie di ordinaria follia / Tales of Ordinary Madness
1981, Marco Ferreri
Sowohl die französische Filmemacherin Catherine Breillat (*1948) wie auch der italienische Regisseur Marco Ferreri (1928–1997) sind als Urheber*innen von “Skandalfilmen” bekannt. Zweifelsohne gehörte die Provokation zu ihrem Metier und prägte die Wahrnehmung ihrer Arbeit.
Ferreri interessierte aber nicht der Tabubruch an sich. Ihm ging es um die Beschreibung des modernen Lebens in der kapitalistischen Welt, womit er quasi automatisch bei der Form der Groteske landete.
Dieselbe Radikalität – wenn auch in völlig anderer Ausprägung und aus resolut weiblichem Blickwinkel – kennzeichnet das Werk von Catherine Breillat, die sich mit Ferreri auch in der unbedingten politischen Unkorrektheit einer gleichermaßen leidenschaftlichen wie zynischen Vision trifft.
Catherine Breillat wird am 17. und 18. Jänner im Filmmuseum zu Gast sein.
Die Retrospektive findet in Zusammenarbeit mit der Cineteca Nazionale, dem Istituto Luce Cinecittà und der Cinémathèque suisse sowie mit Unterstützung des Italienisches Kulturinstitut Wien statt.
