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Programm:
Freitag, 10.1.2020, 17.00h
OPERATE - Performatives Kino (Studierende des Experimentalfilmlabors der Kunstuniversität Linz)
The lovers that never found each other NiR. 2019, 15 min
Kuratorische Choreographie Ophelia Reuter. 2019, 13 min
Gone but Present Georg Johann Schuchlenz. 2019, 6 min
Hautkontakt Julia Kaspar. 2019, 8 min
2020 Frühling Miriam Roitinger, S. M. Pfeiffer. 2019, 17 min
Samo Ptice Irene Topcic. 2019, 15 min
Stichprobe Reinhard Zach. 2019, 15 min
Im Nebel Maria Dirneder. 2019, 6 min
Störfaktor Daniela Gutmann. 2019, 15 min
Good Lakk Mathias Schlägel. 2019, 12 min
Ebbe Jens Höffken. 2017, 14 min. Deutsch
Bis sie Angst bekommen Laura Sixt. 2019, 15 min. Deutsch
Schwarz Kiky Thomanek. 2019
Freitag, 10.1.2020, 20.30h
KINO.MECHANIK.SUGGESTION (Siegfried Fruhauf 1)
La Sortie 1998, 16mm, bw, 6 min
Frontale (Diagonale-Trailer) 2002, 35mm, bw, 1 min
Blow-Up 2000, 35mm, bw, 1 min
Exposed 2001, 16mm, bw, 9 min
Mirror Mechanics 2005, 35mm, bw, 7 min
bled 2002, video to digital, color, 3 min
Schwere Augen. 2011, 35mm, bw, 10 min
Etüde. 2011, video to digital, bw, 2 min
Mozart Dissolution (The Mozart Minute). 2006, 35mm, bw, 1 min
Eine kleine Nachtmusik (The Mozart Minute Version 2). 2006, digital, bw, 1 min
SCHWERE AUGEN (Remastered). 2011/2017, digital, color, 10 min
Tranquility. 2010, 35mm, bw, 6 min
In progress. 2020, digital, color, 6 min
Einen proto-kinematografischen Kristall nennt Siegfried Fruhauf seinen bislang letzten fertiggestellten Film THORAX. Und tatsächlich tritt uns aus der Leinwand ein sich aus Lichtblitzen und –schneisen herausschälender Diamant entgegen, zieht uns zugleich der Sog eines schwarzes Lochs in einen tief hinter der Leinwand gedachten Hohlraum, aus dem sich zuletzt ein Halluzinationen hervorrufendes Kaleidoskop entfaltet.
In THORAX setzt Fruhauf fort, womit er sich in seiner künstlerischen Arbeit stets und in unterschiedlichen Formen auseinandersetzt: dem Kino als physischen Erfahrungsraum, dem Bild als Schnittstelle von Wahrnehmung und Illusion, dem Verhältnis von analogen und digitalen Bilderwelten und Ästhetiken und der puren Lust und Freude am Material und seinen Schichtungen.
„Ich gehe eigentlich wie ein Schnapsbrenner vor. Ich versuche, filmische Essenzen zu destillieren, möglichst hohe Konzentrationen zu erzeugen“, beschreibt Siegfried Fruhauf seine Arbeitsweise.
Der 1976 im oberösterreichischen Heiligenberg geborene Filmemacher gehört zu den auf internationalen Filmfestivals gefragtesten Künstlern des Landes, seine Filme feierten in der Vergangenheit u.a. in Cannes, Venedig, Berlin oder Rotterdam ihre Premieren, Fruhauf erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein Werk, zuletzt den Österreichischen Kunstpreis für Film.
Das Filmmuseum widmet Siegfried Fruhauf in Kooperation mit sixpackfilm in drei – im Sinne des Distillateurs – „berauschenden“ Programmen eine umfassende Werkschau, bei der neben preisgekrönten Werken auch etliche Material-Studien und Miniaturen erstmals das Licht der Kino-Leinwand erblicken werden.
Als Prolog der Personale zeigen Student*innen aus Siegfried Fruhaufs Experimentalfilmlabor der Kunstuniversität Linz eine Auswahl ihrer Arbeiten, die sich performativ mit dem Kino als Apparat, Institution und sozialen Raum und Film als Material auseinandersetzen.
(Gerald Weber)
Alle Filmprogramme in Anwesenheit von Siegfried A. Fruhauf
