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Maria Petschnig
Kurzfilmprogramm, Gesamtdauer 64 Min.
peep 2003, 6:48 Min.
KIP MASKER 2007, 3 Min.
Poké, garden 2017, 22:09 Min., engl. OF
An Evening at Home 2011, 7:30 Min.
steppin’ out for lunch 2013, 6:31 Min.
De Niña a Mujer 2010, 11:12 Min., engl. OF
Petschsniggle 2013, 7 Min.
Das Programm spannt einen Bogen von frühen Videos von Maria Petschnig wie peep und KIP MASKER, die sich mit formalen (Körper-)Konstruktionen und dem voyeuristischen Blick in Kombination mit zweckentfremdeten Kleidungsstücken auseinandersetzen, zu privaten, absurden Inszenierungen wie in An Evening at Home oder Petschsniggle. Inneneinrichtung, Gegenstände, (Ver-)Kleidungen sind hier fetischhaft aufgeladen, erscheinen unheimlich; Fantasien oszillieren zwischen vertrautem Humor und triebhaftem Zwang. In den Arbeiten De Niña a Mujer über Viktor, einen Hobbyfotografen pornografischer Sujets in Sankt Petersburg, und Poké, garden, in dem Petschnig anonyme Freiwillige zu deren traumatischen Erfahrungen interviewt, verwendet die Künstlerin wiederum dokumentarische Ansätze. Dabei wird die Frage nach dem Verhältnis zwischen Fragender und Befragten sowie nach den Übertragungsmechanismen zwischen Subjekt und Objekt immer mitreflektiert.
„In meinen späteren Arbeiten verkomplizierte sich meine Position durch ein kontrolliertes Loslassen von Kontrolle, indem ich neue Mitspieler einführte und alternative Blickwinkel und Verhaltensweisen erforschte. Es geht mir weniger darum, die uns allen innewohnenden voyeuristischen Neigungen anzuprangern, als diese zunächst einmal ins Bewusstsein zu heben und damit einer kritischen Reflexion überhaupt erst zugänglich zu machen.“ (Maria Petschnig)
Im Anschluss Gespräch mit Maria Petschnig
In Kooperation mit dem mumok kino
