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Gemeinsame Wagnisse: Warum wir alle Familie sind

Film Video Screening
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1 Termin
Freitag 29. November 2019

Three (or more) Ecologies: A Feminist Articulation of Eco-intersectionality

Part I: For the World to Live, Patriarchy Must Die
Angela Anderson, 2019, 3-Kanal-HD-Video, 37 Min., engl. OF

Der Umgang mit Land, Wasser und weiteren natürlichen Ressourcen reflektiert ebenso die Art und Weise, wie Waren, Beziehungen und Verwandtschaften produziert werden. Wirtschaftsmodelle, die die Pflege entwerten, erzeugen Subjektivitäten, die die aktuelle Klimakrise und die anhaltende Zerstörung von Ökosystemen vorantreiben. In dieser Videoarbeit bringt Angela Anderson zwei geografisch unterschiedliche Orte zusammen: North Dakota und Rojava (Nordsyrien). Der Film kontrastiert den hochindustriellen technischen Charakter der zerstörerischen Fracking-Industrie in der Region Bakken in North Dakota mit einem eigenständigen, von Frauen gestalteten Dorfprojekt in Rojava. Er betont die dringende Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Verlagerung hin zu Beziehungen, die von Empathie und Fürsorge geprägt sind. (A. Anderson)

Between the Waves
Tejal Shah, 2012, 5-Kanal-Videoinstallation (Exzerpte), engl. OF

Tejal Shah schafft sinnliche, poetische, heterotopische Landschaften, in die sie Subjekte setzt, die persönliche/politische Metaphern verkörpern: Queerness, Ökosexualität, Inter-SpeciesRelationen, Technologie, Spiritualität und Wissenschaft. Das Tun dieser Subjekte wirkt gleichzeitig archaisch und futuristisch, primitiv, aber voller Dringlichkeit und Handlungsmacht. Die dargestellten Räume sind sowohl verführerisch als auch viszeral und können gleichermaßen Zufluchtsorte wie solche des Ausschlusses sein. (…) Aufgrund des Kontexts und der gewählten Themen ist Tejal Shahs Arbeit hochpolitisch. Denn die Herstellung und Verbreitung radikaler künstlerischer Werke stellt in Indien, wo die Meinungsfreiheit von staatlichen und nichtstaatlichen Akteur_innen nur allzu oft zensiert wird, immer noch eine Herausforderung dar. (T. Shah)

Im Anschluss an die Vorführung finden ein Publikumsgespräch in englischer Sprache mit den Filmemacherinnen sowie eine Diskussion zum Interesse aktueller künstlerischer Forschung an Ökologie, Umweltthemen und Aktivismus mit Nina Tabassomi (Kuratorin und Direktorin, Taxispalais Kunsthalle Tirol) statt.

Archiv-Screenshot:

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