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Die GUMBALLMACHINE unterstreicht den Bezug der künstlerischen Praxis der Aneignung und Umformung digitaler Outputs, welcher in allen drei künstlerischen Postionen ihren Ausgang findet.
Gertraud Köck:
Gertraud Köck studiert seit 2018 bei Christian Schwarzwald an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre aktuellen Papierarbeiten sind eine Kombination aus Fotografie und Siebdruck. Ausgehend von den Faktoren Reduktion, Rekombination und Duplikation werden Fotografien durch digitale und analoge Eingriffe ihrer ursprünglichen Bedeutung enthoben und sollen nunmehr als funktionelle Einheiten zur Visualisierung ihres abstrakten Potentials führen.
Michaela Putz:
Michaela Putz (*1984) studierte Art & Science an der Universität für Angewandte Kunst und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit den Implikationen einer auf die Oberflächen digitaler Kommunikationstechnologien reduzierten Gesellschaft. Sie untersucht in Screens unser Selbstbild, die Wahrnehmung unserer Umwelt sowie die Spuren menschlicher Interaktionen mit den Mitteln der Fotografie, Malerei und digitaler Nachbearbeitung. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem: Ars Electronica Festival Linz 2018 (Bildrecht Gallery Space), Künstlerhaus Wien, projectcell36 Wien, WUK, WL4 Art Space in Shipyard (Danzig, Polen), Angewandte Innovation Lab (AIL), VBKÖ Wien, BETON7 in Athen (Athens Photo Festival 2018). Sie erhielt Stipendien der Universität für Angewandte Kunst in Wien sowie der International Summer Academy of Fine Arts und bekam 2018 den Förderpreis für Bildende Kunst Burgenland verliehen. Michaela Putz ist Mitglied des internationalen 280A Artist Collective und lebt und arbeitet in Wien.
CHRISTIAN MURZEK:
Christian Murzek (*1986) studierte bei Gunter Damisch, Veronika Dirnhofer und Christian Schwarzwald an der Akademie der bildenden Künste, Wien. In seiner Arbeit setzt er digitale Outputs des zellulären Automaten ein, welche durch das von ihn gesteuerte Programm zu seiner Ausgangsüberlegungen führt. Jene Überlegungen welche sich auf die Bedeutung unseres Umganges mit digitalen Werkzeugen beziehen und in wie weit wir überhaupt noch die Kontrolle und das Verständnis darüber haben können. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Input und Output, dem digitalen und dem analogen Medium. Das computergenerierte Material der Outputs und die Folge des menschlichen Eingriffs unterstreichen den Versuch eine Symbiose zu entwickeln. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem: in der Galerie 5020 in Salzburg sowie in Lemberg (Ukraine) der Stadtbibliothek-Vilnius (Litauen) und im Nitsch-Museum Mistelbach. 2019 erhielt er das Art Start_Studio-Stipendium der Akademie der bildenden Künste
lebt und arbeitet in Wien.
