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Kerstin Cmelka und Mario Mentrup
Die Angreifbaren
Kerstin Cmelka, Mario Mentrup, A/D 2019, 115 Min., OmeU ÖSTERREICHPREMIERE.
Im Anschluss Gespräch mit Kerstin Cmelka und Mario Mentrup.
In vier Episoden erzählt der experimentelle Spielfilm Die Angreifbaren das cinema of attraction von heute. Mary Blick und Zeno Conradi schlagen sich als moderne Gaukler_innen multimedial und interdisziplinär durch. Innerhalb wechselnder Erzählstrukturen und variabler Bildformate treiben die Protagonist_innen die Handlung des Films in der zeitgenössischen Kultur- und Dienstleistungsindustrie voran. Sie sind darin Angreifbare: Angehörige einer sozial minderbewerteten Berufsgruppe, die neben dem Geldverdienen auch noch ihr Patchwork-Familienleben und die Sorge um ihre Kinder organisiert bekommen müssen. Parallel zum Bewältigen der Widrigkeiten des Alltags und ihrer Jobs in der Remake-Produktion eines Stummfilmklassikers planen sie einen eigenen Themenpark, in dem sie unerschrocken die Magie des frühen Kinos durchschreiten.(Produktionsnotiz) Zwischen den ratlos rudernden Worten platzt etwas heraus, das eingepfercht zwischen Unmengen von Heldenbewunderungsergüssen im Kino und zunehmender Fremdbestimmung bei Berufs wie Lebenspfaden gar nicht mal übel klingt: Become the hero of your own story. Die Angreifbaren ist eine Utopie, eine, in der man gerne verweilt. (André Malberg)
Regie und Buch: Kerstin Cmelka, Mario Mentrup, Kamera: Volker Sattel, Schnitt: Matthias Semmler, Ausstattung, Kostüm: Kerstin Cmelka, Score: MACLA, Mario Mentrup, Claudia Basrawi, Bernhard Schreiner, Der Tapeman, L’Abitre k.o., Heera & The Common Sense, Cheap Chip. Mit: Kerstin Cmelka, Mario Mentrup, Claudia Basrawi, Erdinc Güler, Olympia Spanou, Carsten Ludwig, Felix Schäfer, Soffy O., Jay Devoé, Kai Fung Rieck u. v. a., Produktion: Kerstin Cmelka.
