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Screening: Verschobene Heimat

Film Video Screening
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1 Termin
Freitag 12. April 2019

Goldegg Austria, 24. 6. 2005
Johanna und Helmut Kandl, AT 2005, 4 Min., kein Dialog

Hände zum Himmel
Ulrike Putzer, Matthias van Baaren, AT 2013, 18 Min., dt. OF
In Johanna und Helmut Kandls Video singen Schülerinnen des Gymnasiums Goldegg in lokaler Tracht das aus der DDR-Studentenbewegung der 1970er-Jahre bekannte Lied Commandante Che Guevara. Danach beobachten Ulrike Putzer und Matthias van Baaren aus nächster Nähe und doch distanziert eine „Pilgerfahrt“ zum Konzert des ehemaligen Schisportlers und heutigen Schlagersängers Hansi Hinterseer. Sie versuchen, der (im doppelten Sinne des Wortes) Bewegung zu folgen und das gemeinschaftsstiftende Gefühl sowie die Begeisterung zu begreifen, die Hinterseer in seiner generationsübergreifenden Fangemeinde auslöst. Die Eckpunkte, zwischen denen sich die Symbolik der Inszenierung in Hände zum Himmel aufspannt, sind Heimatidylle, Naturverbundenheit, Religiosität und ein Heilsversprechen, das an Wellness light erinnert.
Anschließend Gespräch mit Matthias van Baaren und Ulrike Putzer.

Innere Blutungen
Anatol Bogendorfer, Florian Sedmak, AT 2013, 79 Min., dt. OF
Der unkonventionelle künstlerische Dokumentarfilm liefert ein vielschichtiges Panorama lokaler (ober-)österreichischer Zeitgeschichte und wirft einen Blick zurück auf die Mitte der Gesellschaft des Salzkammerguts der 1960er- und 1970er-Jahre. Episodenhaft reihen sich Alltagsgeschichten aneinander, die vordergründig vom Leben der ländlich geprägten Bevölkerung berichten. Der Offkommentar entstammt der Regionalzeitung, der assoziativ dazu montierte Bilderstrom greift auf private Amateurfilme und Fotos aus jener Zeit als visuelles Vokabular zurück. Akzentuiert wird diese filmische Collage durch die Musik – von klassischer, nichtkommerzieller Volksmusik über rare österreichische Beataufnahmen bis hin zu digital entfremdeten Ambient-Sounds. (Crossing Europe Filmfestival)

Anlässlich der Ausstellung ATTERSEE. Feuerstelle im Belvedere 21 sind insgesamt sechs Filmabende dem Thema Verschobene Heimat (so auch ein Bildtitel Attersees) gewidmet. Was bedingt eine Verschiebung des Heimatbegriffs? Was entsteht im „Off“, anderswo, und was bleibt an der Leerstelle zurück? Kürzere und längere Formate quer durch alle Genres bieten Gelegenheit, über diese Fragen nachzudenken.

Archiv-Screenshot:

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