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Die Künstlerin Claudia Larcher inszeniert mittels Abstraktion, Überhöhung und Verfremdung Lebensräume, die sich mit der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts auseinandersetzen. Im Schauraum treffenzwei Exponate aufeinander. Zum einen die Videoinstallation Habitat (Silver Towers) die als Dokumentation eines Auslandsaufenthaltes in einem Apartmentkomplex in New York City gesehen werden kann und das Objekt „Floppy“. Dieses legt eine Fassadenstruktur frei, wobei Stoff als Bildträger und Montagematerial dient. Der Einsatz von Stoff evoziert das Prinzip der Curtain Wall oder Vorhangfassade, eines Bautypus des 20. Jahrhunderts, an dessen Siegeszug u.a. Mies van der Rohe maßgeblich beteiligt war.
Claudia Larcher ist Künstlerin mit Schwerpunkten im Bereich Video, Fotografie, Collage und Installation, zudem experimentiert sie mit Live Visuals bei Performances und Konzerten. Internationale Präsentationen, u.a. Viennale Wien, steirischer herbst Graz, Tokyo Wonder Site Japan, Slought Foundation Philadelphia, Centre Pompidou Paris, Calouste Gulbenkian Foundation Lissabon, Anthology Film Archives NYC; 2016 erhielt sie den Outstanding Artist Award für Video- und Medienkunst. Soeben ist eine Monografie zu ihrem Werk im De Gruyter Verlag erschienen.
kuratiert von: Ruth Schnell und Tommy Schneider
