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Ausstellung mit Ahu Dural und Klara Meinhardt im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Donnerstags in der Bibliothek” der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien
Ahu Dural schafft Rauminstallationen, die auf Industriedesign und Architektur verweisen. Vor allem deren selbstbewusste, individuelle Interpretationen von Frauen, die diese in Moderne wie Postmoderne sinnlich und haptisch erfahrbar machten, sind Leitmotiv ihrer Recherchen. So fand auch immer wieder Bildmaterial aus Printbeständen der Akademiebibliothek direkten Eingang in Ihre Arbeiten. Die entstandenen Raumobjekte sind aber eine Komposition aus unterschiedlichen Materialien und Medien, die sich gegenseitig kontrastieren, überlagern oder angleichen. Funktionen und Zuschreibungen verschieben sich und werden neu interpretiert.
Klara Meinhardt setzt sich in ihrer neuen Serie von Cyanotypien mit dem Ritual als eine Form der gesellschaftlichen Kommunikation auseinander. Inhaltlich verbildlicht sie den Körper als Symbolsystem der Gesellschaft, indem sie Körperteile, Körperprozesse (Schwangerschaft etc.), Modifikationen des Körpers (Tätowierung etc.), Manipulationen der Körperoberfläche (Kleidung etc.) als Ausdruck oder Symbole der sozialen Ordnung interpretiert. Wichtiger Teil der künstlerischen Strategie ist das Zusammenführen unterschiedlicher Materialien, um Gegensätzlichkeiten zu formulieren.
Ahu Dural und Klara Meinhardt zeigen im Rahmen der Ausstellung ?Rituals and Architecture? Arbeiten, die eine Verbindung zwischen der Architektur als Wohnhabitat und den alltäglichen, rituellen Umgangsweisen des Menschen mit seinem Umfeld schaffen.
Ahu Dural, geboren 1984 in Berlin, lebt und arbeitet in Berlin und Wien. 2016 Diplom Bildende Kunst, Akademie der bildenden Künste Wien, Klasse für Performative Kunst und Bildhauerei. Ausstellungsbeteiligungen, Gruppenausstellungen: 2014 Fotogalerie, Wien. 2015 Vienna Art Week; 2016 Kunstraum Lotte, Stuttgart; 2016 Vienna Contemporary; 2016 VbKÖ, Wien; 2017 MOM Art Space, Hamburg. Soloausstellungen u. a.: 2016/2017 Stadtraum Sammlung Friedrichshof, Wien. 2017 SOX, Berlin. Im Jahr 2016 erhielt die Künstlerin den Gustav-Peichl-Preis.
http://www.ahudural.com/
Klara Meinhardt, geboren 1987, lebt und arbeitet in Leipzig, 2011 Diplom Hochschule für Bildende Künste Dresden, 2014 Studium Akademie der bildenden Künste Wien, 2015 Meisterschülerin Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ausstellungsbeteiligungen: 2017 Meme, Athen, 2016 Darmstädter Sezession, 2015 La BF15 Lyon, 2015 städtische Galerie Wolfsburg, 2014 Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Einzelausstellungen: 2017 Josef Filipp Galerie Leipzig, 2015 Projektraum Galerie Eigen+Art, Leipzig, 2017 erhielt die Künstlerin ein Stipendium des CCA Andratx auf Mallorca
http://www.klarameinhardt.com/
Programmdetails unter http://www.akbild.ac.at/donnerstags
Kontakt: p.caseau@akbild.ac.at (Paul Caseau)
