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Das Symposium denkt den Selbstbau neu: Könnten Strategien aus der Wiener Siedlerbewegung zukünftig auch im geförderten Wohnbau eingesetzt werden? Darüber diskutieren im Az W internationale Expert*innen.
Die Idee des Selbstbaus im Wohnungswesen ist nicht neu. Nach historischen Experimenten zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebt sie derzeit nicht nur in informellen Praktiken des globalen Südens ein Revival. Seit einigen Jahren entstehen auch in Europa Wohnprojekte, bei denen zukünftige Nutzer*innen in den Bauprozess involviert werden. Allerdings handelt es sich dabei meist um Eigentumsprojekte. Wie könnte ein neues ?Wiener Modell? in Verbindung mit dem geförderten Mietwohnungsbau aussehen?
Im Rahmen des Symposiums stellen internationale Akteur*innen realisierte Projekte vor und diskutieren mit Wiener Protagonist*innen darüber, ob sozialer Wohnbau in Verbindung mit Selbstbauweisen möglicherweise ein kostensparendes und integratives Zukunftsmodell sein könnte. Dabei werden auch die konkreten Rahmenbedingungen für geplante Umsetzungen in Wien erläutert – von rechtlichen bis zu sozialen und baulogistischen Fragen.
Eine Keynote Lecture der indischen Architektin Anupama Kundoo, die spätestens mit der Installation ihres Low-Cost-Hauses auf der Architekturbiennale in Venedig 2016 auch einem internationalen Publikum bekannt geworden ist, beschließt das Symposium.
Das gemeinsam mit dem Az W konzipierte Symposium ist Teil eines Forschungsprojektes von Sabine Pollak und Silja Tillner in Kooperation mit der IBA_Wien – Neues Soziales Wohnen.
