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Rauschende Finissage der Ausstellung Oh? Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung
Mit einem rauschenden Fest begeht die Künstlerin Jakob Lena Knebl die Finissage ihrer Ausstellung Oh? Jakob Lena Knebl und die mumok Sammlung. Zwei Tage nach dem Ende ihrer Schau konzipiert sie unter dem Titel Oh?? Ja! eine eintägige Kurzausstellung mit DJ das_em und Barbetrieb auf einer der bereits leeren Ausstellungsebenen. Statt der Werke aus der mumok Sammlung bevölkern Neuinterpretationen der Künstlerin den Raum. Statische Skulpturen werden durch Tableaux vivants ersetzt: In schummriger Atmosphäre räkelt sich ein Double von John de Andreas Woman on Bed (1974) und Antony Gormleys liegende Figur in der Arbeit Home (1984) sucht ein neues Zuhause. Andere Kunstwerke werden als Fakes ausgestellt, darunter eine übergroße Plüschvariante von Veronika Bromovás Fotografie Zunge (1996). Jakob Lena Knebl ist selbst mitten im Geschehen und tritt als geheimnisvolle Gestalt der Kunstgeschichte auf. Nach vier Stunden ist der Spuk vorbei. Am nächsten Tag wird weiter umgebaut, als wäre die Arbeit am nächsten Ausstellungsprojekt nie unterbrochen worden.
