We can't find the internet
Attempting to reconnect
Verbindung zu esel.at
Metro Kinokulturhaus / Eric Pleskow Saal
Tiere
every body
Michaela Grill, 2014, DCP, 1 min
Postcard from Somova, Romania
Andreas Horvath, 2011, DCP, 20 min
RaumZeitHund
Nikolaus Eckhard, 2010, 35mm, 6 min
Ground Control
Siegfried A. Fruhauf, 2008, video, 2 min
KOI
Tina Hochkogler (tinhoko), 2010, video, 8 min
T.R.3.O.P.S.
Angela Christlieb, 2016, DCP, 4 min
Last Lost
Eve Heller, USA 1996, 16mm, 14 min
Unsere Afrikareise
Peter Kubelka, 1966, 16mm, 13 min
Empört Euch!
Friedl vom Gröller, 2014, 16mm, 3 min
Der Wunsch nach Erkenntnis war eine Triebfeder für Eadweard Muybridges (Tier)Bewegungsstudien und damit die Geburtsstunde der Chronofotografie als Vorläufer des Kinos. Tiere als Protagonisten blieben dem Film seit jeher auch in seinen experimentellen Erscheinungsformen erhalten: als fremdartige Wesen, als Studienobjekte und als Spiegel für des Menschen eigene Bestialität. Ein Programm der Begegnungen. (gw)
Programm und Einführung: Geald Weber
–
Living Collection sixpackfilm
Nach 25 Jahren Vermittlungsarbeit versammelt sixpackfilm in seiner Kollektion eine reiche Auswahl aller Gattungen, vertreten durch mehr als 1.500 filmische Arbeiten, die danach rufen, in unterschiedlichen Zusammenhängen regelmäßig auch in Wien gezeigt zu werden. Ein Schwerpunkt unserer Sammlung liegt bei den KlassikerInnen des österreichischen experimentellen Films, nahezu alle sind vertreten. Viele der historischen Arbeiten zählen mittlerweile zum Kanon der internationalen Film oder Kunstgeschichte und haben ihren festen Platz in den internationalen Kinosälen und Museen. Die Neueröffnung des Metro Kinokulturhauses und die intime Atmosphäre des Eric Pleskow Saals animierte sixpackfilm zu dieser langfristigen Kooperation mit dem Filmarchiv Austria.
??Kurzspielfilme, Avantgardefilme, Animationen, filmische Essays, Dokumentarfilme und vieles, das zwischen den Zuschreibungen pendelt, soll in einzelnen Programmen in der Reihe Living Collection sixpackfilm vereint werden, nicht säuberlich getrennt nach den üblichen Kategorisierungen. Vielmehr steht die Suche nach thematischen Zusammenhängen, Entwicklungen, verschiedenen Betrachtungsweisen und Verbindungslinien im Vordergrund, manchmal auch im Kontext des internationalen Filmschaffens. Historische und zeitgenössische “Klassiker” treffen auf Arbeiten von Filmschaffenden, die noch nicht oder nicht mehr die ihnen gebührende Aufmerksamkeit haben. Gesellschaftspolitische, soziale und ästhetische Fragen stehen im Wechselspiel zu rein formalen Experimenten. Radikale oder aktionistische Performances sind mit surrealen Geschichten kombiniert, Auftragsarbeiten für Trailer oder TV mit abstrakten Schönheiten. Eine lebendige Montage, keine Festschreibung einer Geschichte der Meisterwerke. Das verbindende Element bei allen Filmen und Videos ist ihre unverkennbare, eigenwillige visuelle Grammatik. Wenn wir eine Personale mit Werken einer/s Filmemachers/in anbieten, wird ein vermittelndes Gespräch mit der/dem Künstler/in deren Themen und filmische Umsetzung dem Publikum näherbringen. Ansonsten wird das Filmereignis jeden ersten Montag im Monat von einer kurzen Einführung begleitet. ??
(Brigitta Burger-Utzer)
