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Filmpräsentation im Rahmen der Vienna Art Week 2016
Im Rahmen ihrer Ausstellung Places to fight and to make up im mumok lädt Anna-Sophie Berger – die erste Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize – zur Filmvorführung Videos from X to X der Künstlerin Darja Bajagi?. Die 1990 in Podgorica, Montenegro geborene Künstlerin lebt und arbeitet in New York. Bajagi?s Arbeiten behandeln kontroverse Themen und Fragestellungen zu geschlechtlichen Machtbeziehungen, Zensur, Autorschaft und Identität. Die Künstlerin setzt sich mit einer vermeintlich unsichtbaren, dunklen Bilderwelt auseinander: Pornostars, Serienkiller und Goths sind ihr Arbeitsmaterial. Bajagi?s künstlerische Praxis zwingt die Betrachter_innen, gesellschaftlichen Tabus gegenüberzutreten und sie als Teil der eigenen kulturellen Identität wahrzunehmen. ?An Darja Bajagi?s Arbeiten interessiert mich ihr Umgang mit Bildern in verschiedenen Medien, die, obwohl sie auf den ersten Blick bekannt erscheinen und eine eindeutige Zuordenbarkeit vorgeben, komplexe Chiffren und psychologische Dimensionen eröffnen. Speziell die neueren Videoarbeiten verkomplizieren das Verhältnis von Bild und Zeichen zu persönlichen, narrativen Strukturen?, so Anna-Sophie Berger.
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Filmpräsentation am 17. November nicht jugendfrei ist.
Anna-Sophie Berger studierte Modedesign und Transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Neben zahlreichen Gruppenausstellungen hatte sie erste Einzelausstellungen u. a. bei JTT und Ludlow 38 in New York sowie im 21er Haus und bei Mauve in Wien. Sie ist die erste Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize, einer Auszeichnung zur Förderung junger Künstler_innen mit Lebensmittelpunkt in Österreich, die 2016 von der Kapsch Group gemeinsam mit dem mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien ausgelobt wurde.
Kuratiert von Marianne Dobner
