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Die Vorbehaltsfilme des NS-Kinos
4. bis 30. November 2016
Das Filmarchiv Austria widmet sich in einer zweiteiligen Retrospektive den sogenannten »Vorbehaltsfilmen«. Von 4. bis 30. November 2016 werden im METRO Kinokulturhaus die bis 1939 produzierten, expliziten Propagandafilme sowie eine Auswahl der antisemitischen NS-Produktionen gezeigt. Eine Fortsetzung folgt im Frühjahr 2017. Die Filme werden begleitet von Einführungen, Diskussionen sowie einem Wochenschau-Vorprogramm.
Von den über 1.000 Spielfilmen, die während der NS-Zeit entstanden sind, sind über 40 heute immer noch »verboten«: sie dürfen nur unter speziellen Auflagen, begleitet von einer Einführung, öffentlich vorgeführt werden. Dass die rassistischen, volksverhetzenden und kriegsverherrlichenden Machwerke nur unter »Vorbehalt« zu sehen sind, scheint verständlich, insbesondere in einer Zeit, in der der Rechtsradikalismus wieder buchstäblich durch die Straßen marschiert.
Eröffnung am Freitag 4.11., 20:30
HITLERJUNGE QUEX (Hans Steinhoff, D 1933)
BUCH Karl Aloys Schenzinger, Bobby E. Lüthge, nach dem gleichnamigen Roman von Schenzinger KAMERA Konstantin Irmen-Tschet MIT Jürgen Ohlsen, Heinrich George, Berta Drews, Claus Clausen
Der Hitler-Jugend war das Hauptwerk der frühen NS- Filmproduktion gewidmet. Steinhoff wurde mit QUEX zum Starregisseur der »neuen« UFA. Heini, genannt Quex, wächst im Berliner Kommunisten-Bezirk Beusselkietz auf. Sein Vater ist ein Trinker und Marxist, die Mutter dem brutalen Mann ausgeliefert. Auf einer Wochenend-Fahrt der HJ erlebt der quirlige Quex den krassen Gegensatz zwischen den Chaoten der Kommune und den disziplinierten Hitlerjungen. Er weiß fortan, wo seine Zukunft liegt –