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Von 18. März bis 5. November 2017 präsentiert die Schallaburg die Ausstellung ISLAM. Im Fokus der Ausstellung ISLAM steht das Verhältnis zwischen muslimisch und ?westlich abendländisch? geprägten Kulturen in Österreich. Ausgangspunkt der Ausstellung sind aktuelle Begegnungsräume: Anhand ?vertrauter? Situationen im täglichen Zusammenleben von Menschen werden in 8 Kapiteln aktuelle Fragen, historische Hintergründe und unterschiedliche Sichtweisen einander gegenübergestellt und laden zu einer vertiefenden interkulturellen Auseinandersetzung ein.
Als Leitung des inhaltlichen Teams steht der Schallaburg Lisa Noggler-Gürtler zur Verfügung. In enger Zusammenarbeit mit Experten und ExpertInnen aus der Wissenschaft und muslimischen Communities (u.a. dem Archiv der Migration, Wien, der Brunnenpassage, Wien, der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Wien) und weiteren Institutionen nähert sich die Ausstellung diesem Thema. ?Es ist unzweifelhaft ?Arbeit?, sich ständig mit Dialog und Begegnung auseinanderzusetzen. Aber dies ist unbedingt nötig, um auch in Zukunft gut miteinander leben zu können. Diese Ausstellung möchte ein Ort sein, an dem dieser Austausch leichter fällt, spannender wird und Lust auf mehr Begegnung macht?, so Lisa Noggler-Gürtler.
Im Zuge der ISLAM Ausstellung geben öffentliche Gastvorträge auf der Schallaburg Einblicke in das Thema und in die didaktischen Zugänge. Die öffentliche Vortragsreihe startet am 21. Oktober 2016 und endet am 10. März 2017.
Erster öffentlicher Vortrag:
Thema: ?Religiosität, Radikalität und Resilienz: Was bedeutet eigentlich muslimisch sein??
Vortragender: Sindyan Qasem, Ufuq.de, Berlin
Islam ist hot topic - und in der Öffentlichkeit allgegenwärtig. Tatsächlich existieren jedoch große Diskrepanzen zwischen gelebten Alltagen von Muslim_innen und den Vorstellungen über islamisches Leben, wie sie sowohl von islamfeindlicher als auch von islamistischer Seite formuliert werden. In diesem Spannungsfeld fällt es vielen Muslim_innen und Nichtmuslim_innen schwer, Islambilder zu formulieren, in denen propagierte Gegensätze miteinander versöhnt sind. Dass solche Bilder existieren, steht außer Frage. Wo und wie sich sich äußern - und wie sie sich vermitteln lassen - wird in diesem Vortrag erläutert.
Sindyan Qasem ist Sprach- und Kulturwissenschaftler und Koordinator des Online-Projekts ?Was postest Du? Politische Bildung mit jungen Muslim_innen online?.
Qasem studierte in Leipzig und engagierte sich dort im Netzwerk gegen Islamfeindlichkeit und Rassismus. Er ist Alumnus der Jungen Islam Konferenz und arbeitet im Rahmen der bpb-Ausstellung ?Was glaubst du denn?! – Muslime in Deutschland? als Peer Guide Trainer. Als Teamer war Qasem in verschiedenen Ufuq.de-Projekten tätig. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Erfahrungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit unter Jugendlichen, Empowerment und Immunisierung gegen Propaganda sowie post-koloniale Identitätskonstruktionen.
