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In ?Proxemia – Another Co-Creation of Space? nehmen Monika Grzymala und Nikolaus Gansterer mit ihrer jeweils eigenen Herangehensweise den Ausstellungsraum ein, loten ihn durch ihre Gesten und Handlungen aus, geben und nehmen sich gegenseitig Raum oder interagieren nonverbal miteinander. Der Raum wird zur Experimentalumgebung.
Nach der These des Philosophen Henri Lefebvre wird Raum sowohl als Voraussetzung und Resultat sozialer Praxis bestimmt. Demnach enthält der (soziale) Raum neben Werken und Produkten auch die sozialen Beziehungen, aus denen er hervorgeht. Erin Manning bezeichnet dieses dynamische Raum-Feld als Relationscape. In diesem Sinn konstruieren Monika Grzymala und Nikolaus Gansterer in ihren Arbeiten den Ausstellungsraum, decodieren ihn jedoch gleichzeitig und bilden ihn ab.
