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Im Rahmen von Donnerstags in der Bibliothek, eine Veranstaltungsreihe der Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien
Die Künstler_innen einer ?Cut ‘n’ Mix?-Generation, wie auch Michael Gumhold, bewegen sich ganz selbstverständlich in einem dichten Netz sprachlicher, akustischer, formaler und visueller Informationen. Ihre künstlerische Praxis zeichnet sich durch die Unbekümmertheit aus, mit der sie bereits Bekanntes in unerwartete Zusammenhänge und somit neu zur Disposition stellen. Eine Verschiebung von Bedeutungsaspekten – wie von high zu low, vom originalen Unikat zur rekontextualisierten Kopie – hat hier durchaus Methode und ist beabsichtigt.
Für die Universitätsbibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien entwickelt Gumhold ein neues Setting bestehend aus Radiogerätantenne, Metronom sowie einem 8-teiligen Blöckflötenensemble.
Michael Gumhold, geboren 1978 in Graz, studierte von 2000 bis 2005 Textuelle Bildhauerei bei Heimo Zobernig an der Akademie der bildenden Künste Wien. Zahlreiche Solo- und Gruppenausstellungen in Graz und Wien sowie in London und Den Haag.
