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LOS OLVIDADOS
REGIE Luis Buñuel | BUCH Luis Alcoriza, Luis Buñuel | KAMERA Ignacio Romero, Gabriel Figueroa | MIT Estela Inda, Miguel Inclán, Alfonso Mejía, Roberto Cobo, Alma Delia Fuentes
Mit UN CHIEN ANDALOU schaffen Luis Buñuel und Salvador Dalí einen Klassiker des surrealistischen Films. Gewalt, Sexualität, Traumhaftes und Unbewusstes sind die verbindenden Elemente, die zwar in Buñuels späteren Arbeiten stilistisch anders umgesetzt, jedoch thematisch und ästhetisch in seiner filmischen Traditionslinie erhalten bleiben. Wenn auch viel diskutiert, wurde der aus der mexikanischen Zeit des Regisseurs stammende LOS OLVIDADOS kaum als Film Noir behandelt. Dennoch beweist sich Buñuel in der Umsetzung der Traumsequenzen als Kenner der noirischen Ästhetik. Der Film gibt Einblick in die gesellschaftlichen Problematiken Lateinamerikas der 1940er- und 1950er-Jahre und zeigt, wie Armut, Gewalt, Korruption und Populismus die Lebensrealität einer scheinbar vergessenen Jugend prägen. (Christina Wieder)
Vorfilm:
UN CHIEN ANDALOU
Luis Buñuel, F 1929
BUCH Salvador Dali, Luis Bunuel | KAMERA: Albert Duverger, Jimmy Berliet | MUSIK Luis Bunuel | MIT Simone Mareuil, Pierre Batcheff, Robert Hommet
16 min | s/w, sp. ZT, 35mm
Mit Einführung von Frank Stern, Christina Wieder und psychoanalytischem Kommentar von Jeanne Wolff Bernstein und anschließender Diskussion.
(Der Tribute in Memoriam Luis Buñuel basiert auf einer Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der BRD, Bonn, in 1994.)
