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Sex in Wien. Eine Sub-Geschichte des österreichischen Kinos 1906-1933

Film Video Screening
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1 Termin
bis Mittwoch 19. Oktober

17. September bis 19. Oktober 2016

Das österreichische Kino – ja das Kino überhaupt – stand seit seiner Entstehung immer wieder im Dienst des Unerhörten. Waren es bis 1910 noch die sogenannten Herrenabend-Films, die das voyeuristische Interesse des Publikums bedienten, so nahm sich das Kino nun der gesellschaftlichen und ab 1918 vor allem auch der wissenschaftlichen Diskurse an, die sich um die Sexualität entsponnen hatten. In medizinische und sozialhygienische Begriffe und Funktionalismen gekleidet war die Frage des Geschlechtlichen nun nicht mehr ganz so unaussprechlich.

Eröffnungsfilm:
Sex in Wien
EINE DIRNE IST ERMORDET WORDEN / DER MANDARIN
77 min

Eine Edelprostituierte hilft ihrem Freund Walter finanziell aus und wird aus Eifersucht von ihrem Liebhaber getötet. Er fingiert seinen Selbstmord und taucht unter. Walter wird des Mordes verdächtigt und zum Tode verurteilt – nur ein Wunder könnte ihn jetzt noch retten. Das unvollständig erhaltene Kriminaldrama entfaltet auch als Fragment ein beklemmendes Psychogramm eines Verbrechens, bei dem die Schuld nur schwer zu verorten ist.
DER MANDARIN ist dagegen gekonnt in Szene gesetzte Fantastik, die den deutschen Expressionismus à la Caligari vorwegnimmt. Der reiche Lebemann von Stroom wirbt vergeblich um seine Angebetete. Da verspricht der Mandarin – eine magisch zum Leben erwachte Tonfigur – Abhilfe. Mit dessen Zauberkräften ist ihm jede Frau zu Willen. Als von Stroom glaubt, auf die Hilfe des Mandarins verzichten zu können, verkehrt sich der Zauber ins Gegenteil. (Anna Högner)

Mit Live-Musikbegleitung von Gerhard Gruber.
Details

EINE DIRNE IST ERMORDET WORDEN
Conrad Wiene, A 1929
BUCH Fritz Zoreff | KAMERA Walter Robert Lach | MIT Iwan Kowall-Samborski, Aribert Mog, Paul Askonas, Mary Kid, El Dura, Mizzi Griebl, Alice Hetsey
35 min (Fragment) | s/w, dt. ZT, 35 mm

DER MANDARIN
Fritz Freisler, A 1918
BUCH Fritz Freisler | MIT Carl Gotz, Harry Walden, Grete Ruth, Hilde von Radnay, Trude Merly, Cornelia Haszay, Nectar von Flondor
42 min | s/w, dt. ZT, 35 mm

Archiv-Screenshot:

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