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Wo liegt die Grenze zwischen Kunst und Pornografie? Porn Sensations widmet sich solchen ?Skandalfilmen?, die bei ihrer Veröffentlichung durch die explizite Darstellung von Sex für Aufregung sorgten, Meinungen von Publikum und Öffentlichkeit polarisierten und kontroverse Diskussionen auslösten – im Kampf für eine offenere, liberalere Gesellschaft.
Eröffnungsabend:
POLISSONS ET GALIPETTES
F 2002, 70 min, s/w, eZT, digital
16.09.2016, 19:30 | 05.10.2016, 21:00
REGIE Michel Reilhac
Jugendverbot!
In dieser filmischen Zusammenstellung von Michel Reilhac finden sich hauptsächlich französische Stummfilme aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts. In den frühen Streifen war Pornografie noch nicht industrialisiertes Massenprodukt, sondern frech, selbstironisch und fantasievoll. Es herrschte eine kreative Bandbreite an Unbekümmertheit, die in den 1930er-Jahren unwiederbringlich verloren gehen sollte. Die frühen Pornos sind nicht nur filmhistorisch interessante Filmquellen, sondern auch kulturgeschichtliche Dokumente anderer Körper- und Geschlechterkonstruktionen. Die AkteurInnen haben heterosexuellen, lesbischen, schwulen und bisexuellen Sex. Sinnlicher Genuss, Spaß am Sex und körperliches Wohlbefinden stehen im Zentrum dieser Filme, die 2002 ihre erneute Premiere in Cannes hatten. (Julia Fabrick)
Mit einer Einführung der Kuratorin Julia Fabrick
