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NOTGALERIE ST. JOSEF AM ULANENWEG lädt zur zweiten Ausstellung des Sommer 2016
Andreas Perkmann Berger
Rainer Stadlbauer
Im Plan Brut begegnet der Ort der Notkirche seiner virtuellen Konstruktion in Form eines Bild-Gestells (Andreas Perkmann Berger und Rainer Stadlbauer). Die Präsenz des Ortes wird durch das visuelle Angebot einer distanzierten Perspektive relativiert. Der Locus der Notkirche aus den 1970 er Jahren, das virtuelle Bild des Ortes, wie das Gestell als Träger und Vermittler, schaffen den Raum des Plan Brut.
Das Gestell kokettiert mit seinem potenziellen Gebrauchswert. Es verweist auf einen nicht eingelösten Status der Nutzbarkeit. Als gäbe es eine Geschichte, in der das Gestell eine eindeutige Funktion hat.
Die Notkirche selbst erscheint über das Material, die Holzrahmen und deren Proportionen mit dem Gestell als Eindringling verbunden. Die Chronologie der Ereignisse trennt Kirche und Gestell aber auch klar voneinander. Während die Kirche verwittert und teilweise von der Natur überwuchert ist, schlägt die neue Struktur des Gestells eine Schneise in die gewachsene Wildnis.
In der virtuellen Vogelperspektive erscheint der atmosphärisch aufgeladene Ort als Produkt eines künstlichen Ordnungssystems. Die Idylle des Orts wird durch seine virtuelle Verdoppelung als Bild empfindlich gestört. Der Eröffnungsabend selbst lässt das Gestell als polyfunktionales Element erscheinen: Sitzbank, Bildträger und kulinarische Plattform (Cin Cin / Vienna und Michael Herzog). Für den verbleibenden Zeitraum der Ausstellung verweigert es jedoch seine Verwertbarkeit.
(Text: Martina Schiller)
Anfahrt:
U2 Donaustadtbrücke
93A bis Station großer Biberhaufen
kurz vor der Station großer Biberhaufen sieht man schon linker Hands am Ulanenweg 51 die Notgalerie St. Josef.
