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dotdotdot - Relations #2 Between Us

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Donnerstag 28. Juli 2016
28. Juli 2016
Do
21:30
dotdotdot - Relations #2 Between Us

Ein Zimmer. Ein Tisch. Zwei Sessel. In diesem reduzierten Setting entrollt sich das unsichtbare Band, das eine Frau – verkörpert von der kanadischen Ausnahmetänzerin Louise Lecavalier – mit ihrem Sohn verbindet, in diesem Kurzfilmprogramm, das eindringliche Erzählungen von Verbundenheit und Loslassen versammelt. Vom Durchdringen des persönlichen Raums des anderen erzählt auch der israelische Tanzfilm GLOVE STORY. Als dünne Schutzschicht dienen die omnipräsenten Handschuhe. Vor dem Hintergrund des politischen Klimas im Nahen Osten ist die Fragestellung freilich eine andere: Wenn Grenzen bloß behauptet werden, was sind die psychischen, physischen und sozialen Auswirkungen davon?

Mit Unterstützung der Botschaft des Staates Israel in Österreich.
Filmlänge 76 min Filmgespräch Nicola Balhuizen Hepp (SONGS OF THE UNDERWORLD) – Dana Ruttenberg und Oren Shkedy (GLOVE STORY) Moderation Katharina Müller

OFF GROUND
Boudewijn Koole – Niederlande 2013 – 12:30 min – ohne Dialog

Ein Raum, ein Tisch, zwei Stühle, zwei Menschen – Mutter und Kind, in liebevollem Spiel, in der fließenden Bewegung eines Tangos. Unvermittelt gerät ihr Körper aus dem Gleichgewicht, die Hände lösen sich und sie wird aus dem Spiel gerissen – Ein Film über die Grenzen zwischen Leben und Tod, Körper und Seele, Wirklichkeit und Fantasie mit der Tanzikone Louise Lecavalier und dem ihr ebenbürtigen jungen Tänzer Antoine Masson. OFF GROUND erhielt 2013 den Publikumspreis bei Cinedans und den Pearls Award des Berliner Tanzfilmfestivals POOL 13.

Mitwirkende Louise Lecavalier & Antoine Masson Drehbuch Boudewijn Koole & Jakop Ahlbom Kamera Melle van Essen Schnitt Boudewijn Koole Ton Mark Glynne Musik Alex Simu Produktionsleitung Jolanda Segers Produktion Jongens van de Wit

INTRINSIC MORAL EVIL
Harm Weistra – Niederlande 2013 – 11 min – eOF

»Die spezifische Neigung der homosexuellen Person ist zwar in sich nicht sündhaft, begründet aber eine mehr oder weniger starke Tendenz, die auf ein sittlich betrachtet schlechtes Verhalten ausgerichtet ist.« (aus: Schreiben an die Bischöfe der katholischen Kirche über die Seelsorge für homosexuelle Personen – Joseph Kardinal Ratzinger – Rom, 1.10.1986)

In Kollaboration mit dem Choreografen Fernando Dominguez Rincon und drei talentierten Tänzern realisierte Harm Weistra mit INTRINSIC MORAL EVIL einen Film über das Erwachsenwerden und die Suche nach Identität, aber vor allem ein Spiel mit der Wahrnehmung und Erwartungshaltung der Zuschauer.

www.harmweistra.com
Mitwirkende Joan Ferré Gomez, Jorge Guillen Ortiz & Frago Peña Gonzalez Sprecher Hank Botwinik Drehbuch Harm Weistra Kamera Jorrit Garretsen Schnitt Michiel Boesveldt Sound Design Aline Bruijns Produktion framelab & Harm Weistra

LAY ME LOW
Marlene Millar – Kanada 2015 – 8 min – eOF

Mehr als 30 Jahre hat die kanadische Musikerin und Tänzerin Sandy Silva als Solistin und Ensemble-Mitglied, auf der Bühne und im Film mit perkussivem Tanz und Body Percussion gearbeitet, bevor sie sich an ihr erstes Langfilmprojekt wagte. MIGRATION ist eine abendfüllende Produktion mehrerer kurzer Vignetten, die in Kollaboration mit anderen KünstlerInnen aus Montreal sowie der Filmemacherin Marlene Millar entstehen, die u.a. für ihre Arbeiten mit Louise Lecavalier bekannt ist.

LAY ME LOW ist die erste dieser Vignetten, die auch für sich alleine stehen können. Das gleichnamige traditionelle Lied der Shaker, einer christlichen Freikirche in den USA, erzählt davon, wie nahe das Empfinden von Verlust und Intimität beieinanderliegen können. Zehn individuelle Stimmen erheben sich im Gleichklang, zehn TänzerInnen, MusikerInnen und SängerInnen synchronisieren ihre Schritte. Im Gesang und in der Bewegung finden sie zu einem gemeinsamen Rhythmus, zu einer kollektiven Erfahrung der Überwindung von Trauer. Seit seiner Premiere 2015 wurde LAY ME LOW bereits auf zahlreichen internationalen Tanzfilmfestivals mit Preisen ausgezeichnet.

www.sandysilvadance.com
Mitwirkende Andrew Bathory, Sonia Clarke, David Cronkite, Dominic Desrochers, Josée Gagnon, Josianne Laporte, Hélène Lemay, Kimberly Robin, Sandy Silva & Bobby Thompson Konzept Marlene Millar Kamera Geoffroy Beauchemin & Peter Krieger Schnitt Marlene Millar Sound Design Félix Boisvert

GLOVE STORY
Oren Shkedy – Israel 2013 – 38 min – ohne Dialog

GLOVE STORY untersucht den Begriff des persönlichen Freiraums und dessen Invasion. Als dünne Schutzschicht, um den Raum des anderen unversehrt zu durchdringen, dienen die omnipräsenten Handschuhe. Vor dem Hintergrund des politischen Klimas im Nahen Osten ist die Fragestellung freilich auch eine andere: Wenn Grenzen bloß behauptet werden, was sind die psychischen, physischen und sozialen Auswirkungen davon? Nach PRIVATE I?S ist GLOVE STORY die zweite Zusammenarbeit zwischen der israelischen Choreografin Dana Ruttenberg und dem Filmemacher Oren Shkedy.

Mitwirkende Ohad Knoller, Riki Blich, Adi Boutrous, Inbar Nemirovsky, Ayala Frenkel & Uri Shafir Drehbuch Dana Ruttenberg Kamera Ram Shweky Produktion Dana Ruttenberg

SONGS OF THE UNDERWORLD
Nicola Balhuizen Hepp – Niederlande 2016 – 6 min – eOF

Eine bittersüße Erzählung von Erinnerung und Verlust, die sich auf zwei miteinander verwobenen Zeitebenen leichtfüßig entfaltet. In einer Choreografie von Nicola Balhuizen Hepp tanzen zu Lou Reeds THE BED – interpretiert von Good Sounds und Daphne DeMuir – Rolf Hepp (der Vater der Filmemacherin), Martinette Janmaat (ehemalige Tänzerin des Nederlands Dans Theater und Lehrerin der Filmemacherin) sowie Reggy Deekman und Célinne Moza als das junge Paar.

Archiv-Screenshot:

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