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Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellungen in Galerie und Garage mit anschließender Eröffnungsparty im Garten!
FOUND NOT TAKEN - EDSON CHAGAS
Galerie
ABFALLWERT STEIGEND
Garage
Mit ?Found Not Taken - Edson Chagas? präsentiert das KUNST HAUS WIEN in der Galerie die erste Einzelausstellung des 1977 in Angola geborenen Künstlers in Österreich. Chagas? mit dem Goldenen Löwen der Venedig-Biennale ausgezeichnete Fotoserie ?Found Not Taken” zeigt minimalistisch abstrakte Kompositionen weggeworfener Gegenstände in Straßenzügen afrikanischer und europäischer Städte. Spielerisch und poetisch wirken die Objekte, die Chagas ihrem ursprünglichen Kontext entnimmt und vor Hausfassaden und Mauern als skulpturale Bildzeichen, belebt von der Stadt um sie herum, neu arrangiert. Das Projekt resultiert aus Chagas? Interesse an urbanen Lebensräumen und ist zugleich eine Reflektion über die verdeckte Seite der Warenwelt: ?Found Not Taken” erzählt vom Konsumverhalten einer Gesellschaft, die durch ihren Abfall und den plötzlichen Wertverlust von Dingen charakterisiert ist. In einer Art ?künstlerischen Recyclings? bekommen die Gegenstände, die durch den Warenkreislauf schon als wertlos eingestuft wurden, einen neuen Wert und werden – in Form von Bildern – abermals konsumiert.
Kuratiert von Sophie Haslinger
KünstlerInnen: Folke Köbberling/Martin Kaltwasser (D), Dan Peterman (USA), RELAX (chiarenza & hauser & co, F/ CH), transparadiso (A)
Die Garage im KUNST HAUS WIEN wird im Rahmen der Ausstellung ?Abfallwert steigend? zum Diskussionsraum für Kunstobjekte und deren Wert bzw. Nicht-Wert. Vier internationale ?künstlerische? Positionen thematisieren die schmale Grenze zwischen ?Wert? und ?Nicht-Wert? und damit die Kontexte und Mechanismen, die diese Grenzziehung bestimmen und verändern. Garagen sind oft Zwischenlager für Dinge und Leidenschaften, deren Zukunft und Nutzen unbestimmt sind und von denen man sich (noch) nicht ganz trennen kann oder will. In diesem Sinne sind sie Orte, an denen die Grenze zwischen aktuellem und potentiellem Wert, die Grenze zwischen ?Kunstgegenstand? und ?Abfall? unscharf wird. Gleichzeitig unterliegt der Wert künstlerischer Arbeit bisweilen drastischen Schwankungen, wird in verschiedenen Kontexten unterschiedlich bestimmt und ist latent dem Wertverlust und der Kategorisierung als ?Abfall? ausgesetzt. Die Ausstellung verhandelt künstlerische Positionen an der Schnittstelle von Kunst, Ökologie und Ökonomie, und verweist darüber hinaus auf die materiellen Auswirkungen des Kreislaufs von Konsum, Abfall, Entsorgung, Recycling auf unsere soziale und natürliche Umwelt.
Kuratiert von Barbara Holub
