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q/talk: Industrie 4.0 - Revolution oder Marketing-Gag

Medien & Technologie Diskussion
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1 Termin
Dienstag 28. Juni 2016
28. Juni 2016
Di
20:00
q/talk: Industrie 4.0 - Revolution oder Marketing-Gag

Die erste industrielle Revolution ging in der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts von Großbritannien aus. Viele zukunftsweisende Erfindungen
fielen in diesen Zeitraum, wie die, der Dampfmaschine und des
mechanischen Webstuhls.

Steht jetzt eine neue industrielle Revolution vor der Türe, so müssen
wieder Auswirkungen auf weite Teile der Gesellschaft erwartet werden.

Datum: 28. Juni 2016
Zeit: 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Ort: Raum D / MQ / Museumsquartier
Museumsplatz 1, 1070 Wien

Podium:
Stefan Hupe, Iot Vienna
Mag. Georg Markus Kainz, q/uintessenz

Der Einsatz der Technik nach 1750 bedeutete letztendlich die Ablösung
der Agrarwirtschaft und der Manufakturen und die schrittweise Einführung
einer arbeitsteiligen Groß- und Massenfertigung in Fabriken. Die
industrielle Massenproduktion hat durch den Preisdruck das Handwerk mit
seiner Individualproduktion fast gänzlich aussterben lassen, und damit
den Siegeszug globaler Einheitsprodukte geführt.

Den Zeitraum nach 1920 kann man als zweite und den nach etwa 1970 als
dritte industrielle Revolution bezeichnen. Ob das zweite Jahrzehnt des
neuen Jahrtausend als vierte industriellen Revolution, oder dem
Zeitgeist entsprechend, im Internet-Jargon, als Industrie 4.0
bezeichnet, in die Geschichtsbücher eingehen wird ist offen.

Eines der zentralen wirtschaftlichen Argumente für Industrie 4.0 ist die
Hoffnung, den Industriestandort Europa nachhaltig zu sichern, indem die
Produktion wieder flexibel und in der Nähe der Verbraucher stattfinden
kann, quasi eine Re-Urbanisierung der Industrie. Wie wird jedoch die
Fabrik 4.0 ausschauen, und wieweit wird das Internet der Dinge, jene
Technik, bei der alle smarten Geräte über das globale Internet
miteinander verbunden sind, diese neue Epoche industrieller Fertigung
prägen?

Die industrielle Revolution hatte große Auswirkungen auf die
Gesellschaft und in der Folge sogar auf die Rolle der einzelnen Staaten,
da Massenproduktion und Rationalisierung immer neue und größere
Absatzmärkte benötigen, und damit auf Freihandel angewiesen sind. Steht
jetzt eine neue industrielle Revolution vor der Türe, so müssen wieder
Auswirkungen auf weite Teile der Gesellschaft erwartet werden.

Im Juni qTalk versucht Georg Markus Kainz mit seinem Gast Stefan Hupe,
vom IoT Vienna jene Faktoren und Szenarien herauszufinden, die die
Bausteine für Industrie 4.0 sein könnten. Was wird der Unterschied zur
derzeitigen Produktion sein, was sind die Voraussetzungen die Geschaffen
werden müssen und wie wird der derzeitige Pilot einer Fabrik 4.0 ausschauen.

Archiv-Screenshot:

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