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Einführende Worte von Josef Ostermayer und Johannes Schlebrügge
Begrüßung Peter Coeln
Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich
Das Buch basiert auf der Auseinandersetzung mit dem Nachlass, den die Fotosammlung OstLicht Anfang 2015 erwerben und seither bearbeiten konnte. Anhand zahlreicher Abbildungen und Textbeiträge sowie einem ausführlichen Dokumentationsteil wird erstmals ein repräsentativer Überblick über das Gesamtwerk der Fotografin geboten.
Bekannt wurde Cora Pongracz (1943?2003) für ihre Aufnahmen von Protagonist/innen der Wiener Avantgarde, wie Ernst Jandl, Elfriede Gerstl, Heidi Pataki, Friedensreich Hundertwasser, Franz West oder Arnulf Rainer. Allerdings stellte sie sich in ihrer fotografischen Arbeit der Fixierung auf nur eine Identität, eine Bedeutung oder Rollenzuweisung entgegen.
Sie verstand den Aufnahmeakt als kommunikative Handlung, die über die Grenzen des Bildformates hinausweist: in die Gesellschaft, in die Psychologie und in die Politik. Dies zeigen nicht nur ihre konzeptuellen Serien, in denen etwa Geschlechterdispositive und Performativität hinterfragt werden, sondern auch ihr weniger bekanntes Spätwerk; Ansätze dieser Herangehensweise lassen sich aber bereits in ihrem frühen Schaffen entdecken.
