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Premiere: heimatfilm von Ludwig Wüst
?Ich kann lesen.? Ein Satz wird Schrift, wird (in fremdem Akzent gebrochene) Sprache, wird Kino. Ein Familienfotoalbum (samt hervorragendem Winnetou-Kostüm-Kinderbild) öffnet sich: dasjenige von Filmmacher Ludwig Wüst, der hier privat wie filmisch Rückschau hält – ?heimatfilm, das sind 18 Jahre Guerilla-Filme? – und in ein faszinierendes, in den unerwartetsten Tonlagen schillerndes Mosaik der Assoziationen entführt, in kühnen Sprüngen um die Idee von Heimat kreisend (und, typisch Wüstisch, damit natürlich auch um Heimatlosigkeit). Macht und Gewalt der Erinnerung, ein Leitthema Wüsts, brechen sich autobiografische Bahn, zwischen Dokument und Fiktion, einschließlich nicht verwendeter Materialien aus früheren Filmen und Projekten. Deren Schauplätze und Figuren fügen sich – Film als Heimat – nahtlos in ein Universum ein, das von intimen, subjektiven Sequenzen bis zu kalten Überwachungsbildern reicht. Und das um eine große Frage kreist: woher man kommt, wohin man geht. Ein Resümee, ein Aufbruch. Bernd Brehmer: ?Accattone in Austria.? (Christoph Huber) […]
Im Anschluss Publikumsgespräch mit Ludwig Wüst
