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Cellar Door

Bildende Kunst Zeitgenössische Kunst Performance Installation
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1 Termin
bis Donnerstag 5. Mai
14. April 2016 -
Do 5. Mai 2016
17:00
Cellar Door

Eine 504-Stunden-Installation von Thomas Bo Nilsson
Uraufführung

von 14. April bis 5. Mai 2015 – SCHAUSPIELHAUS WIEN

Eine verschlafene Kleinstadt. Durch die Eingangstür eines einfachen Einfamilienhauses, wie es sie millionenfach in Europa gibt, gelangt man in die Abgründe einer Dorfgemeinschaft und begegnet Bewohnern, für die die Grenzen zwischen Wirklichkeit und virtueller Realität längst verwischt sind. In den labyrinthisch miteinander verbundenden Kellerräumen ihrer Häuser spielen sie seit Jahren ein niemals endendes teuflisches Spiel. Menschliche Ego Shooter kontrollieren die dunkelsten Bereiche des Tunnelsystems und moderne Erniedrigte und Beleidigte liefern sich, permanent von einer anonymen Masse via Internet gesteuert, auf Leben und Tod einem undurchschaubaren Wettkampf aus. 21 Tage und 21 Nächte lang wird ?Cellar Door? sein Publikum im Schauspielhaus und im Netz einladen in dieses düstere Spiel einzusteigen und die menschlichen Schicksale hinter den ramponierten Kämpfern der Unterwelt kennenzulernen.

In dieser von Frustration und Brutalität geprägten Welt sind Online-Games und abgründige Web-Foren die Orte, in denen sich Sehnsüchte, Wünsche und Hass bahnbrechen – alles das, was in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung nicht mehr öffentlich stattfindet, nicht mehr ohne die schützende Anonymität der Internetpseudonyme. Was brodelt da eigentlich jenseits der Häuserfassaden, im Untergrund, hinter der Stirnen der Leute, unter den Masken?

Im Rahmen seiner ersten Arbeit am Wiener Schauspielhaus entwickelt der schwedische Installationskünstler Thomas Bo Nilsson mit vierzig Performer*innen (Ensemblemitglieder und Gäste) im gesamten Gebäude des Schauspielhauses einen begehbaren Kosmos an der Schnittstelle von Performance und Virtueller Realität. Nilsson wurde seit 2008 mehrfach von Theater heute als ?Bühnenbildner des Jahres? nominiert. 2014 erweckte er mit ?MEAT?, seiner gefeierten ersten gemeinsamen Arbeit mit Julian Wolf Eicke und Jens Lassak an der Berliner Schaubühne großes Aufsehen.

Seine jüngste Arbeit ?Cellar Door? wird 504 Stunden lang non-stop bespielt und im Internet übertragen. Das Publikum im Internet wird mit den Performer*innen interagieren und Einfluss auf den Verlauf von ?Cellar Door? nehmen können. Einzelne der Darsteller können von Online-Usern wie Computerspielfiguren befehligt und durch die Installation geleitet werden. Für Zuschauer ist der hyperrealistische Bühnenkosmos im Schauspielhaus täglich ab 17:00 zugänglich: Sie können jeweils ab 17:00 und / oder 21:00 Uhr eintreten. Ein Ticket berechtigt Sie, bis zu vier Stunden lang ?Cellar Door? zu besuchen.

Archiv-Screenshot:

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