We can't find the internet
Attempting to reconnect
Verbindung zu esel.at
Retrospektive 13. April bis 1. Mai
Eröffnungsfilm
13.04.2016, 18:00 | 24.04.2016, 19:00
PETER
H/A 1935, 100 min, s/w, OF, 35mm
13.04.2016, 20:15 | 24.04.2016, 16:30
KATHARINA, DIE LETZTE
A 1936, 94 min, s/w, OF, 35mm
Das Filmarchiv Austria würdigt die ungarische Filmemigrantin Franziska Gaal (1903-1972) mit einer umfassenden Retrospektive. Von 13. April bis 1. Mai werden 12 Filme der Sängerin und Schauspielerin im Metro Kinokulturhaus gezeigt.
Franziska Gaal, am 1. Februar 1903 in Budapest als Franciska Silberspitz geboren, avanciert bereits in jungen Jahren zu einer beliebten Theaterschauspielerin. Als Produzent Joe Pasternak sie 1932 nach Berlin holt, landet sie mit ihrem ersten deutschsprachigen Film PAPRIKA (D 1932) einen großen Erfolg, der sich mit GRUSS UND KUSS – VERONIKA (D 1933) fortsetzt und ihr einen kometenhaften Aufstieg beschert.
Nach der Machtergreifung Hitlers weicht sie nach Österreich und Ungarn aus, wo sie mit den Universal-Produktionen des so genannten »unerwünschten Kinos« (KATHARINA – DIE LETZTE; PETER; KLEINE MUTTI) maßgeblich zur Etablierung eines vom deutschen Markt unabhängigen Films beiträgt.
Mitte der 1930er-Jahre ist sie weltweit als »Fräulein Paprika« - wie Variety titelt - bekannt. Vom Hollywood-Produzenten Cecil B. DeMille entdeckt, wird sie für ihren ersten US-Film THE BUCCANEER (US 1938) engagiert. Jedoch schafft sie es nicht, in den Staaten Fuß zu fassen und zieht sich nach nur drei mäßig erfolgreichen Filmen 1940 nach Ungarn zurück.
Franziska Gaal kehrt 1947 wieder in die USA zurück, tritt aber nur einmal am Broadway auf und arbeitet ab den 1950er-Jahren in einem Kindermodengeschäft in New York. Der einst erfolgreiche Komödienstar der 1930er-Jahre stirbt einsam und verarmt im August 1972.
Kuratorin: Brigitte Mayr (SYNEMA)
Im Gespräch
Am 13.4./17.4./1.5. werden die Filme von der Kuratorin Brigitte Mayr vorgestellt.
