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Mode-Utopien: Haute Couture in der Grafik / Nicht schön

Design Eröffnung
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1 Termin
Dienstag 12. April 2016
12. April 2016
Di
19:00
Mode-Utopien: Haute Couture in der Grafik / Nicht schön
-Kunstblättersaal

Zur Ausstellung
Christoph Thun-Hohenstein, Direktor, MAK
Kathrin Pokorny-Nagel, Kuratorin, Leitung MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv
Brigitte Felderer, Kulturwissenschaftlerin, Universität für angewandte Kunst Wien

Die Ausstellung belegt anhand zahlreicher Entwurfszeichnungen, Ornamentstiche, illustrierter Bücher, Plakate und Zeitschriften aus der MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung, dass die Haute Couture keine Erfindung des 20. Jahrhunderts ist. ?Gehobene Schneiderei? und kostbare Accessoires sind bereits seit der frühen Neuzeit en vogue – das veranschaulichen Blätter aus dem 16. Jahrhundert, etwa von Jost Amman, Wenzel Hollar und Jacques Callot, und später Petitots Mascarade à la Grecque [Maskerade im griechischen Stil] sowie Watteaus Figures de modes [Modebilder] und erste Zeitschriften mit ihren überbordenden Modebildern wie die Élégance Parisienne oder ihr deutsches Pendant Journal des Luxus und der Moden. Als Schüler des Begründers der Haute Couture war Paul Poiret einer der ersten Modeschöpfer dieses Genres. Anlässlich seines Wienbesuchs hatte er 1911 Kontakt mit der Wiener Werkstätte und war von deren Textilien begeistert. Entwürfe von Dagobert Peche, Eduard Wimmer-Wisgrill und Maria Likarz zeigen die gegenseitige Inspiration, die in dem Mappenwerk Mode Wien 1914/15 gipfeln. Das Schaffen dieser KünstlerInnen demonstriert die Lust am Entwerfen zwischen Utilität und Mode-Utopie.

Kuratorin: Kathrin Pokorny-Nagel, Leitung MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv

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MAK Design Labor

NICHT SCHÖN - Eröffnung der Präsentation

Vasen von und mit Young-Jae Lee aus der Keramischen Werkstatt Margaretenhöhe in Essen

Seit 1987 leitet Young-Jae Lee die Keramische Werkstatt Margaretenhöhe in Essen. Die Manufaktur besteht seit über 90 Jahren: Lee und ihr international zusammengesetzter MitarbeiterInnenstab setzen eine lange Handwerkstradition fort, in der die ostasiatische Einstellung zu Keramik sichtbar bleibt.

Im Laufe der letzten 30 Jahre hat die Künstlerin eine große Anzahl von Studierenden unterrichtet. Das A und O in der Gefäßkeramik, das sie dabei vermittelt, ist das ?Hochziehen?. Übungsstücke werden jedoch normalerweise weggeworfen – nicht so im Studio von Young-Jae Lee: Gerade das Nichtperfekte und Persönliche in diesen Arbeiten ist für sie Grund genug, die Keramiken aufzuheben und um einen einfachen Dekor zu ergänzen.

So haben sich Hunderte solcher Vasen angesammelt, in denen die Geschichten der Werkstatt, von Young-Jae Lee und ihren SchülerInnen festgehalten werden. Diese Vasensammlung wurde bisher nie gezeigt: 360 Keramiken werden nun erstmals im MAK DESIGN LABOR zu sehen sein.

Zur Präsentation
Johannes Wieninger, Kurator der Ausstellung und Kustode MAK-Sammlung Asien

DAUER DER PRÄSENTATION
13.4. – 26.6.2016
MAK DESIGN LABOR

Am gleichen Abend findet um 19:00 Uhr im MAK-Kunstblättersaal die Eröffnung der Ausstellung MODE-UTOPIEN: Haute Couture in der Grafik statt.

Archiv-Screenshot:

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