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Phänomen - die andere (Ver)spannung

Bildende Kunst Eröffnung
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1 Termin
bis Sonntag 20. März
4. März 2016 -
So 20. März 2016
19:00
Phänomen - die andere (Ver)spannung

Heidrun Widmoser (IT) / Hein Spellmann (D)
Eröffnungsworte: Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien.

Das Konzept für das Jahresthema Phänomen 2015 ist auch für 2016 relevant, jedoch liegt der Schwerpunkt auf den Begriffen Spannung, Verspannung, Verformung und der Voraussetzung von Erkenntnis durch Zerspaltung und Zerlegung in Einzelkomponenten und konkreten Ansätzen. Sinnliche Dimensionen – Ästhetik der Oberfläche - sind Bereiche die sich in den Arbeiten der ausgesuchten KünstlerInnen wiederspiegeln. Oberflächen und Verspannungen üben eine Anziehungskraft auf den Betrachter aus. Sie fangen den Blick ein, sie lenken ihn auch, verweisen auf den Betrachter zurück und werfen Fragen nach ihrer Natur auf: Fragen nach ihrer Semantik, ihrem Status, ihrer Optik, ihrer Haptik.

Wir können Phänomen als eine erfundende Realität sehen die Spannung erzeugt und neue Grenzen erwirkt. Gleichsam einer weichen, gespannten Oberfläche wird die Realität aufgebaut, erstreckt sich über Distanz und stößt an Begrenzungen.

Das Phänomen der Grenze zwischen Realem und Fiktion, zwischen Oberfläche und Tiefengrund ist ein Schwerpunkt den WIdmoser in ihren Malereien darstellt. Ausgehend von eigenen Fotografien zeigt sie verblassende und dahin ziehende Farbschichten, die an das Reale erinnern auch wenn es teilweise nur kleine Ausschnitte eines Ganzen sind.
In den vorgestellten Arbeiten zeigt sich eine Balance von Realem und Abstraktem, von Harmonie und Unruhe in einem gespannten Aufbau des Bildes.

Hein Spellmann (vertreten durch die Galerie Rasche Ripken Berlin) zeigt dreidimensionale Arbeiten die durch die Verspannung fotografischer Motive auf der Oberfläche den Grenzzustand zwischen Objekt und 2D Träger analysieren. In Kollaboration mit Heidrun Widmoser ´s Arbeiten stehen sich Grenzen und Oberflächen gegenüber, bei näherem Hinsehen sind auch Spellmann´s Arbeiten abstrahiert und doch baut sich eine Realität auf, die an Grenzen stößt.

Archiv-Screenshot:

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