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Eine Kooperation zwischen dem Österreichischen Kulturforum Warschau, der Akademie der Bildenden Künste Warschau und der Universität für angewandte Kunst Wien
Kuratiert von Dobrila Denegri
Mit Arbeiten von:
Karolina Bielawska
Zuza Golinska
Magdalena Golba
Michaela Grass
Sylvia Hirschvogel
Elisabeth Langeder
Magdalena ?azarczyk
Bastian Schwind
Lukas Thaler
Ada Zieli?ska
?Hosted Simply? ist eines von vielen möglichen Anagrammen, die sich aus den Wörtern Thesis und Dyplom bilden lassen und jenen wichtigen Moment im Studium einer Kunststudentin/eines Kunststudenten anzeigen, der dessen Ende markiert: den Studienabschluss.
?Hosted Simply? bringt AbsolventInnen der Akademie der Bildenden Künste Warschau mit AbsolventInnen der Angewandten zusammen. Die ausgewählten Arbeiten wurden im Dezember 2015 im Spectrum Tower in Warschau gezeigt, bevor sie nun im März 2016 im Ausstellungszentrum Heiligenkreuzer Hof zusammen mit dem Ausstellungskatalog aus Warschau präsentiert werden.
?Hosted Simply? ist der Ambition des Österreichischen Kulturforums Warschau zu verdanken, beim Schritt in die sogenannten professionelle ?Kunstwelt? einen Austausch zu initiieren, einen Dialog zwischen der jüngsten Künstlergeneration anzustoßen. Dieses Dispositiv eines offenen Umgangs ermöglicht es Knotenpunkte zwischen KünstlerInnen einer Generation zu finden, die in zwei unterschiedlichen kulturellen Milieus studierten und leben: Warschau und Wien.
Ein Anagramm ist das Ergebnis einer Kombination und Rekombination von Buchstaben, die verschiedene Wörter und Bedeutungen formen. Im selben Sinne ist auch diese Ausstellung eine Kombination künstlerischer Ansätze und Konzepte, die, treffen sie zusammen, neue Bedeutungsverknüpfungen möglich machen. Einige dieser Verbindungen ergeben sich aufgrund thematischer Affinitäten zwischen den Arbeiten, andere aus dem Experiment mit denselben Medien – Malerei, Film, Video, Fotografie, Installation oder Performance. Wenn die Ausstellung auch polyphon ist, so offenbart sie doch gewisse tangentiale Punkte, die in der Reflektion der KünstlerInnen über persönliche und kollektive Geschichte begriffen werden können, und über Sinn für Identität, soziale Normen und Regeln und über das Bedürfnis einen Raum zu kreieren, in dem subjektive Freiheit, Verspieltheit und Micro-Utopia zugelassen werden.
