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Es sprechen
Willibald Cernko, Vorsitzender des Vorstands der Bank Austria
Ingried Brugger, Direktorin Kunstforum Wien
Michael Köhlmeier, Schriftsteller
Muslikalischer Rahmen:
Janoska Ensemble
Besichtigung der Ausstellung im Anschluss.
Ausstellungsdauer: 24. Februar - 19. Juni 2016
Erstmals in Österreich präsentieren wir eine Retrospektive zum Werk von Balthasar Kosslowski de Rola (1908-2001), genannt “Balthus”, einem der großen Einzelgänger unter den Malerfiguren des 20. Jahrhunderts. Balthus hat die Gegenständlichkeit nie in Frage gestellt und abseits der Entwicklung aller Avantgarden seinen eigenen Stil der “anderen Moderne” gepflegt. Die Ausstellung beleuchtet Balthus’ Werk von seiner frühen Auseinandersetzung mit dem Quattrocento über seine Arbeiten im Umkreis von Surrealismus und neuer Sachlichkeit zwischen Frankreich, dem deutschsprachigen Raum und Italien bis hin zu seiner Beschäftigung mit Ostasiatischer Kunst.
Balthus’ Oeuvre wird durch das intellektuelle und vielsprachige Ambiente geprägt, in dem er aufwächst: Rainer Maria Rilke ist sein Mentor, “Sturmhöhe” von Emily Brontë beschäftigt ihn genauso wie die Welt von Lewis Carrols “Alice im Wunderland”. Er pflegt Freundschaften mit Antonin Artaud und Alberto Giacometti - in späten Jahren auch mit David Bowie oder Bono.
