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8. Jänner bis 11. Februar 2016
18.30 Un americano a Roma
(Ein Amerikaner in Rom)
1954, Steno (i.e. Stefano Vanzina)
20.30 Roma
1972, Federico Fellini
Eine der großen Metropolen des alten Europa ist Schauplatz der ersten Filmmuseum-Retrospektive im neuen Jahr: Rom, die sprichwörtlich ?ewige?, in antike wie neuzeitliche Mythen eingesponnene Stadt. Im Licht dieser Filmschau wird Rom jedoch ganz gegenwärtig und konkret, als Lebensraum und als gesellschaftlicher Brennpunkt in der Nachkriegsentwicklung Italiens. Die Ära von 1945 bis 1980 repräsentiert zugleich das Goldene Zeitalter des italienischen Kinos – und Rom war nicht nur dessen Produktionszentrum, sondern auch ein bevorzugter Austragungsort jener Erzählungen, die das Massenpublikum gierig aufsog: Die soziale Realität und die Öffentlichkeit des Mainstreamkinos waren damals, vor dem Siegeszug des Privatfernsehens, noch innig aufeinander bezogen.
Die Stadt und ihre zeitgenössischen Wandlungen wurden von den großen ?Künstler-Regisseuren? wie Fellini, Antonioni und Pasolini ebenso in Bilder gefasst wie von den Genies der Komödien-Industrie (Mario Monicelli, Dino Risi oder Ettore Scola), aber auch von Filmautoren wie Luciano Emmer, Mauro Bolognini oder Pietro Germi, deren Werk größtenteils noch zur Wiederentdeckung ansteht. Ihre Rom-Projektionen sind bevölkert von einer reichen Galerie charakteristischer Menschentypen – und von Ausnahmedarstellern wie Marcello Mastroianni und Anna Magnani, Vittorio Gassman und Monica Vitti, dem Komiker-König Totò sowie Alberto Sordi, schauspielerischer Inbegriff des uomo italiano der Nachkriegsdekaden.
