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Das Theaterkollektiv Fritzpunkt bezieht vom 28. Jaenner bis 26. Maerz 2016 Quartier in Wien, im Bezirksmuseum Neubau im Amerlinghaus.
Im Fritz-Quartier arbeitet der Fritzpunkt jeweils donnerstags und samstags oeffentlich an der Verfertigung eines zeitgenoessischen Theatertextes, der Aeusserungen von Besucherinnen und Besuchern, aktuelle Medien-Meldungen, Angstprotokolle ueberforderter Buerger, Hilferufe und Hilfsaufrufe, Stoßseufzer und Wunschkanonaden mit Teilen des singulaeren Werks der Autorin Marianne Fritz zu einem Web-Muster kombiniert. Der solcherart entstehende Hypertext dient entweder als Vorlage zu einem uebergroßen textilen Teppich oder als sprachliche Basis einer theatralischen Sofortmaßnahme.
Die dem Projekt zugrundliegende Frage koennte zum Beispiel lauten: wer integriert da wen? Der literarische Text die aktuellen Statements oder diese jenen? Und vor allem: wie? Oder zeigt sich, daß beide Formen sich nicht integrieren lassen? Und, no na: laeßt sich das Ergebnis dieser Arbeit auf andere kulturelle Zusammenhänge, auf die Schwerkraft der Verhaeltnisse, uebertragen?
28. Jaenner bis 26. Maerz 2016
jeweils donnerstags von 16-18 und samstags von 15 - 17 Uhr
