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Commons kommen. Ankommen.

Urbanismus Architektur Performance
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1 Termin
bis Sonntag 11. Dezember
11. Dez. 2015 -
So 11. Dez. 2016
16:00
Commons kommen. Ankommen.

_ein Spiel zur kollektiven Wunschproduktion für neue Formen des Zusammenlebens von Ankömmlingen und Beheimateten, am Freitag, den 11. Dezember 2015, 16-19 Uhr

Teilnahme kostenlos, Anmeldung unter anmeldung@kunsthauswien.com

Wie wollen wir zusammen leben?

Ausgehend von dieser Fragestellung veranstaltet transparadiso im Rahmen der Ausstellung ?Creating Common Good? ein Spiel mit Tangramsteinen (im Maßstab 1:10 der in der Ausstellung gezeigten Objekte) zur kollektiven Wunschproduktion für Qualitäten des Zusammenlebens von Ankömmlingen und Beheimateten (siehe Vilém Flusser ?Die Freiheit des Migranten?). Dafür modifizierte transparadiso das klassische chinesische Geduldspiel in neun Steine (statt der üblichen sieben), das in Österreich und im deutschsprachigen Raum im ausgehenden 19. Jahrhundert in ähnlicher Form als ?Quälgeist? bekannt war. Hier können nun gleichzeitig zehn Personen Tangramformen legen und dabei ihre Erwartungshaltungen zwischen Hoffnungen, Wünschen und Ängsten in Bezug auf neue Werte des Zusammenlebens diskutieren.

Das Spiel ermöglicht einen gemeinsamen, auch kontroversiellen Austausch der vielschichtigen kulturellen Aspekte und jener Werte, die uns in unserem neoliberalen Kontext verloren gegangen sind, und die mit den Ankömmlingen neu diskutiert werden können. Die Beiträge werden in der Ausstellung auf einer öffentlichen Wand als ?message board? gezeigt und laden die BesucherInnen in der Folge ein, diese zu ergänzen. Dieses Spiel zur Wunschproduktion entwickelte transparadiso ursprünglich 2011 für ein ?Kunst-im-Öffentlichen-Raum-Projekt? in Liezen, um gemeinsam neue Möglichkeiten von Commons und die Zukunft von Liezen zu diskutieren.

?Der Legende nach beauftragte ein Mönch einst seinen Schüler, zu reisen, um die Essenz der vielfältigen Schönheit der Welt auf nur eine Keramiktafel zu malen. Unglücklicherweise zerbrach die Tafel in sieben Teile, und der Schüler konnte sie nicht mehr zu einem Viereck zusammenlegen. Er versuchte es tagelang. Unendlich viele Muster und Bilder entstanden. Am Ende verstand der Schüler: Er muss nicht in die Welt hinaus reisen. Er kann die Schönheit und Vielfalt der Welt ganz einfach in den sieben Teilen der zerbrochenen Tafel wiederfinden.? (mehr Infos).

Das Spiel ist offen für alle, die aktiv teilnehmen wollen – die TeilnehmerInnen sollen während des Spiels rotieren. In diesem Spiel gibt es keine GewinnerInnen oder VerliererInnen. Das Spiel ist eine Möglichkeit zur Kommunikation, das verschiedene Vorstellungen und auch Konflikte zulässt und offen diskutiert - ein Beitrag zum ?Willkommenszentrum – ein Recht auf Raum für alle? von transparadiso.

Herzlichen Dank an Hartwig Strobl/ Stadtmarketing Liezen für die Unterstützung.

www.transparadiso.com

Archiv-Screenshot:

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