Error!
You must log in to access this page.
We can't find the internet
Attempting to reconnect
Verbindung zu esel.at
HEIMO ZOBERNIG IM GESPRÄCH
KUNSTWELTSTADT WIEN?
Gespräch und Moderation: Matti Bunzl
1984 hatte der damals 25-Jährige seine erste Ausstellung bei Peter Pakesch, der zu jener Zeit sehr angesagten Wiener Galerie. Noch zeigte er Bilder im Neo-Geo-Look. Drei Jahre später sah man karge, schwarz-weiß lackierte Pappskulpturen und war verwirrt: Visuelle Negation? Minimal oder trashig? Radikale Kopfkunst oder trockener Humor? Wiens Kunst erneuerte sich in den 1980er-Jahren in schnellen Schüben: Zobernig war die Antwort auf den Boom der intensiv-spontanen Malerei. Er misstraute einer Kunst des Selbstausdrucks und ?kritisierte formal den Formalismus? (Peter Weibel).
Auf dieser Basis entwickelte sich eine internationale Karriere. Heuer vertrat Zobernig Österreich auf der Biennale und war auf der Kunstmesse Basel der meistgezeigte Österreicher. Im November folgt eine große Ausstellung im Kunsthaus Bregenz.
