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Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung in der Orts- und Regionalentwicklung
Hürden, Erfolgsfaktoren und Ziele im Zusammenhang mit einer gelungenen Bürgerbeteiligung sind Thema des 5. ORTE-Raumplanungssymposiums. Dazu werden Best Practices aus dem In- und Ausland vorgestellt, die Vorbild für eine demokratischere Planung sind.
Partizipation ist in Österreich kein Liebkind von Politik und Planung – so die Ausgangsthese. Den Ent-scheidungsträgern wird vorgehalten, sie würden den Willen der Bürger nicht ernst nehmen und nur das tun, was sie selbst für richtig hielten. Der Bevölkerung wiederum wird nachgesagt, sie habe weder Ahnung noch Interesse, und wenn sich jemand engagiere, dann aus egoistischen Motiven.
Nur wenige Gemeinden und Regionen sind bemüht, die Bürgerinnen und Bürger in ihre Entscheidungen so miteinzubeziehen, dass von ernst gemeinter Absicht, professioneller Beteiligung und einem transparenten demokratischen Prozess die Rede sein kann. Dies führt vielfach zu einer abgehobenen, sich verselbständigenden Planung und lässt den Großteil der Bevölkerung ahnungslos, teilnahmslos und oft auch frustriert außen vor. Wie also ist eine zukunftstaugliche Entwicklung unseres Siedlungsraums möglich, die von der Mehrheit der Menschen verstanden, gewollt und mit unterstützt wird?
Das Symposium versucht Lösungsansätze aufzuzeigen, die veranschaulichen, dass Baukultur kein politischer Alleingang, keine planerische Einzelaktion sein muss, sondern als gesellschaftliche Leistung erbracht werden kann.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.orte-noe.at
