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Jonathan Meese "Dr. No Sportarzahn (Evolutionsschritt de Fit)"

Bildende Kunst Eröffnung
➜ edit + new album ev_02vvBwn6mSzDK9dGIbvmkL
1 Termin
bis Samstag 30. Jänner
12. Nov. 2015 -
Sa 30. Jän. 2016
19:00
Jonathan Meese "Dr. No Sportarzahn (Evolutionsschritt de Fit)"

aufgrund großen internationalen Erfolgs
bis 30. Januar 2016 verlängert.

Die Ausstellung “DR. NO SPORTARZAHN (EVOLUTIONSSCHRITT DE FIT)? ist nach ?ERZHAGENERZ ERZVONERZ ERZTRONJERZ? LIEBT NUR DEN GESICHTSAUSDRUCK ?KUNST?, VOOM. (ERZTRÜFFELSCHWEINCHEN ?SCHLAU? GEFÄLLT NUR DER KUNST, BASTA) KUNST UNGLEICH EXTREMSPORT…(2012), ?DON?T CALL US, WE CALL YOU (2007), ?Solo für Onkel Schnapp-Gebiss? (2004), ?Van Gogh 1924 (Selbstbildnis mit Spindel)? (2001) die fünfte Einzelausstellung von Jonathan Meese in der Galerie Krinzinger.

Meese zeigt erstmals eine Gruppe von neuen Plastiken, Bildern und Zeichnungen, die sich mit dem Thema ?Sport? befasst. An ?Sport? interessiert den Künstler vor allem die ideologische Aufladung des Begriffs und dessen Dekonstruktion. Mit der Formel ?Im Sport der Kunst gewinnt immer nur der Sport und damit die Kunst? wendet er sich gegen den Wettbewerbsgedanken und seine verborgenen politisch-religiösen Implikationen. Das Ideal des athletischen Körpers wird in seiner materiellen wie auch militärischen Leistungsfähigkeit grundsätzlich in Frage gestellt. ?Sport? ist für Jonathan Meese zweckfreies Spiel, das auch körperliche Aktivität im Kontext von Sexualität oder Metabolismus einschließt.

In den aktuellen Arbeiten nutzt der Künstler für seine formalen Dekonstruktionen, wie so häufig, Urbilder, in diesem Fall die des Sports: Die Plastiken ?Diskus?, ?Hürde? und ?Ball? verweisen auf klassische olympische Disziplinen der Leichtathletik. Seine Figuren scheinen in widersinnigen Bewegungen gefangen oder dem Sportgerät unterlegen. Die kühle Wirkung des Aluminiums lässt sie wie eingefroren erscheinen. In der Malerei sind die Körper dagegen ganz in Linie und Farbmaterie aufgelöst, die sich wie von selbst auf der Fläche verteilen. Ein Interesse an inszeniertem Körperkult wird hier vollkommen negiert. Die Kraft der Verführung als Teil des Spiels mit dem Körper geht Meese bereits in seiner 2010 gezeichneten Ballett-Serie an. Die Erotik der Uniform unterliegt hier der des munter schwebenden Körpers der Tänzerinnen. (Doris Mampe)

Jonathan Meese wurde 1970 in Tokio geboren, lebt und arbeitet in Berlin und London. Er hatte wichtige Einzelausstellungen, unter anderem in: Nationalgalerie Prag, Prag (2015), Museum der Moderne, Salzburg (2013), in der Akademie der Künste, Wien (2012), in der Alten Nationalgalerie, Berlin (2011), im Museum of Contemporary Art Miami (2010), Staatliche Kunsthalle Karlsruhe (2007), Essl Museum, Klosterneuburg (2007) Deichtorhallen, Hamburg (2006), Franz Hals Museum, Haarlem (2006), Statens Museum for Kunst, Kobenhagen (2005), Performance und Bühnenbild, Staatsoper Unter den Linden, Berlin (2005), Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main (2004). Performances und Lectures (Auswahl): National Gallery, Prag (2015), Gespräch mit H. Falckenberg, Roter Salon, Volksbühne, Berlin (2015), München Literaturhaus (2014), Lit Cologne, Köln, (2014), Mannheimer Nationaltheater, Mannheim (2013), Tel Aviv Museum of Art, Tel Aviv (2013), Haus der Berliner Festspiele, Berlin (2012), Akademie der Künste Wien, Vienna (2012), Donaufestival, Krems ( 2011), Staatsschauspiel, Dresden, (2001), Schelma Haus, Düsseldorf (2010), Akademie der Bildenden Künste, München (2009), Studio Matthew Barney, New York (2007), Turbin Hall, Tate Modern, London (2006), Staatsoper unter den Linden, Berlin (2005), Bayerisches Staatsschauspiel, München (2000), Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main (1098), Jonathan Meese nahm auch an zahlreichen Institutionellen Gruppenausstellungen wie im Lentos Kunstmuseum, Linz (2015), Kiasma Museum for Contemporary Art, Helsinki (2015), Museum Volkwang, Essen (2014), Ludwig Museum Budapest (2014), MARTa Herford, Herford (2014), Jüdisches Museum Wien (2013), 21er Haus, Wien (2012), Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Wien (2010), Sammlung Falckenberg, Kunststiftung Phoenix Art, Hamburg (2008), Centre Georges Pompidou, Paris (2005), Saatchi Collection, London (2004) und vielen mehr teil.

Archiv-Screenshot:

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