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Vor nicht ganz zwei Monaten schrieb ich hier den Text für meine Einladung. Manche Stimmen meinten, bis November wird dieses Thema wahrscheinlich nicht mehr so brisant sein, die Medien werden sich anderen Krisen zuwenden.
Doch leider ist das ganz und gar nicht der Fall, das Gegenteil ist eingetreten, die Berichte werden immer mehr, die Krise breitet sich aus, die Europäische Union steht zum ersten Mal seit ihrem Bestehen vor einer riesigen Zerreißprobe und zeigt unglaubliche Schwächen im Krisenmanagement.
Ein tiefer Riss geht durch alle Gesellschaftsschichten, in Deutschland brennen fast täglich Asylheime, unzählige Menschen gehen auf die Straßen um für oder gegen die Aufnahme von Flüchtlingen zu protestieren. Es war auch das einzige wahrnehmbare Wahlkampfthema bei den Landtagswahlen in Oberösterreich und in Wien.
Als ob vergessen wird um was es hier geht, dass Menschen vor einem schrecklichen Krieg flüchten, sie bloß ihr grundlegendstes Recht wahrnehmen, nämlich zu überleben.
Die Bilder der Ausstellung werden zeigen, dass nicht wie von diversen Gruppierungen behauptet wird, bloß junge Männer zwischen 16 und 25 ihr Glück in Europa versuchen - die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge oder Golddigger - Nein, es sind Familien, unzählige Kinder, die alles zurückgelassen haben nur um ihr Leben zu retten.
Ihnen gilt diese Ausstellung, in deren Zuge auch Spenden für das Projekt UMF (Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge) der Asylkoordination Österreich gesammelt wird. Auch der Reinerlös durch den Verkauf von Bildern wird diesem Projekt zukommen.
Bitte kommt zahlreich, mit offenem Herzen - Danke
