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In memoriam Peter Kern - Eröffnung

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1 Termin
Donnerstag 15. Oktober 2015
15. Okt. 2015
Do
19:00
In memoriam Peter Kern - Eröffnung

Eröffnung, Donnerstag, 15. Oktober, 19:00 Uhr
freier Eintritt für Filmarchiv Mitglieder
Filmvorführung DER LETZTE SOMMER DER REICHEN (Peter Kern, A 2015)

Reservierung unter augarten@filmarchiv.at oder Tel: 01 216 13 00

19:00
DER LETZTE SOMMER DER REICHEN

Wirtschaft, Drogen, Sex, Religion. Hanna von Stezewitz ist attraktiv, jung und geht über Leichen. Als einflussreiche Konzernchefin zieht sie die Fäden in Politik und Wirtschaft, als Domina beherrscht sie die Individuen. Der einzige der ihr noch gefährlich werden könnte, ist ihr pflegebedürftiger Großvater. Doch auch dieses Problem kann Hanna mit Geld und dubiosen Kontakten aus dem Weg räumen. Hanna scheint abgestumpft und gefühlstot, bis sie Sarah begegnet – der Pflegerin ihres Großvaters, einer Nonne, ihrer Seelenpartnerin.

Skrupellos, bizarr, verdorben, böse. Untermalt von der gewohnten Kern-Poesie, die zwar milder peitscht als in früheren Werken, aber mit der selben Kraft, setzt DER LETZTE SOMMER DER REICHEN einen letzten und ästhetisch gewandeltenPunkt unter Peter Kerns Schaffen. –

?Unsere nimmersatte Konsumgesellschaft verliert durch die Weltwirtschaftskrise einen Teil ihres Vermögens, aber das Lebensgefühl bleibt abgestumpft. Man hat alles, alle laufen einem hinterher, Leidenschaft vergeht mit jedem Gewinn. Die Hauptfigur meines Films ist eine Frau, die alles hat, sich jeden Kick leisten kann, aber letztendlich nur von Jasagern und Kriechern umgeben ist.? Peter Kern

22:00
HAIDER LEBT – 1. APRIL 2021

Österreich, im Jahr 2021. Europa ist in amerikanischer Hand, der Euro eine tote Währung. Folgen einer 20-jährigen Alleinregierung Jörg Haiders, der seit dem Putsch durch Johnny Bush für tot gehalten wird. Öffentlicher Gebrauch österreichischer Dialekte ist seither untersagt, und die stolze Kultur nur noch ein Relikt, versteckt im Dunkel des Naturhistorischen Museums. Eine erschreckende Realität, deren noch erschreckendere Geheimnisse von einem jungen deutschen Journalisten aufgedeckt werden sollen.

Ein Heimatfilm, der keiner sein darf, geht es nach der heimischen Politik . Eine bissige Satire, die mit geringen finanziellen Mitteln als Reaktion auf die politischen Entwicklungen und bevorstehende Neuwahlen der damailigen Zeit entstand. Ein amüsant-schräger Angriff der fiktionalen Art auf politische Realität der möglichen Art. –

?Meine Filme sind nichts weniger als Sehr genau. Trotzdem wird man schnell abqualifiziert. Mein ?Müll? ist bewusst erzählt. Für mich ist er beduetend. Es geht um Menschen, die am Rande stehen, um Unterdrückung, um soziale Zusammenhänge. – (Peter Kern)
22:00

Archiv-Screenshot:

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