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Phillip Warnells Film Ming of Harlem (2014) ist eine Durchmischung verschiedenster Narrationsgrammatiken. Die Grundstruktur bildet die Geschichte von Antoine Yates, der mehrere Jahre mit seinem Tiger (Ming) und seinem Alligator (Al) in einem Hochhaus in Harlem, New York, lebte, bis dies entdeckt wurde und einen öffentlichen Aufruhr auslöste. In der Arbeit vereinen sich Interview, Tatsachenbericht, Dokumentation, subjektive Empfindung und Interpretation, die in der Rekonstruktion des Geschehenen durch einen Nachbau der ursprünglichen Wohnsituation im Bronx-Zoo seinen Höhepunkt findet. Neben der Selbstreflexion des Mediums Film wird die Präsenz der Raubtiere genutzt, um die philosophischen Ansätze von Jean-Luc Nancy, der die Bedingungen des ?wilden Inneren?, Tiernamen, fremde Territorien und die Beziehung von Mensch und Tier überdenkt, zu integrieren.
in Anwesenheit des Künstlers
im Rahmen unserer zweiten Schwerpunkt-Ausstellung
TEXT:BILD / BILD:TEXT II – Symbiose
EDWIN FAUTHOUX-KRESSER (FR), HANAKAM & SCHULLER (DE/AT), MARIA A MÄSER (AT), MARTIN NYTRA (CZ),
WOLFGANG PLÖGER (DE), CHIBUIKE UZOMA (NG), ARYE WACHSMUTH (DE/AT), PHILLIP WARNELL (GB)
KÜNSTLERBÜCHER VON:
Caroline Böttcher (DE), Magda Buczek (PL), Heinz Cibulka (AT), Olivier Cornil (BE), Emina Djuki? (SI),
Zsolt Ficsór (HU), Luisa Hübner (AT), Maria-José Jongerius (NL), Jung A Kim (KR), Bella Logachova (UA),
Rafal Milach (PL), Markus Oberndorfer (AT), Johannes Raimann (AT), Claudia Rohrauer (AT),
Fiona Rukschcio (AT), Kata Száraz (HU), Éva Szombat (HU), Christina Werner (CH/AT)
Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 3. Oktober zu sehen.
