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Die Privatisierung, Durchstrukturierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums, vor der ExpertInnen seit vielen Jahren warnen, schreitet auch in Wien zügig voran. Freiräume werden knapper, der Konsumationszwang wird größer.
Vor diesem Hintergrund entwickeln Kunstschaffende seit vielen Jahren neue Modelle für den öffentlichen Raum, von Partizipation über Aneignung bis hin zu Aktivismus. In Zeiten, in denen der öffentliche Raum der Öffentlichkeit als paradoxes Modell der Exklusion zu entgleiten scheint, gilt es Gegenkonzepte zu entwerfen.
Ina Ivanceanu folgte in ihrem Dokumentationsfilm, ?Free Spaces? Künstler Innen und AktivistInnen in Tiflis (Georgien), Yerevan (Armenien), Chisinau (Moldawien) – und in Kiew (Ukraine), die den öffentlichen Raum zurückerobern.
Was kann und soll Kunst für die urbane Entwicklungen leisten? Wo liegt ihr utopisches Potential für das öffentliche Interesse. Und was ist wie realisierbar?
DiskussionsteilnehmerInnen: Martin Fritz (Kurator, Berater, Publizist), Barbara Holub (Künstlerin), Ina Ivanceanu (Filmerin), Susanne Schröder (Kuratorin, Autorin) mit Cornelia Offergeld (Kunstwissenschaftlerin).
Mittwoch, 30.9, 18:30 Amtshaus Neubau,
Hermanngasse 24?26 Festsaal, 2. Stock
Eintritt frei
