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Freud?s Dining Room. Möbel bewegen Erinnerung

Design Eröffnung
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1 Termin
Donnerstag 1. Oktober 2015
1. Okt. 2015
Do
Freud?s Dining Room. Möbel bewegen Erinnerung

Begrüßung – Matthias Beitl, Direktor
Zur Ausstellung – Birgit Johler, Kuratorin
Eröffnung – Carol Seigel, Direktorin Freud Museum London
19.30 Uhr, in den Ausstellungsräumen
Schayan Kazemi, Komponist und Musiker, Ton-, Klang-, Geräusch und Zeichensetzer

Zwischen zwei Freud-Jubiläen - 120. Geburtstag von Anna Freud in diesem Jahr und 160. Geburtstag von Sigmund Freud im nächsten - greift das Volkskundemuseum Wien einen bislang kaum beachteten Aspekt in der Geschichte der Familie Freud auf.
In London, im heutigen Freud Museum, stehen im ehemaligen Dining Room der Familie Freud fünf Möbelstücke ländlich-alpiner Herkunft. Anna Freud hatte sie um 1930 für ihr Wochenendhaus in Niederösterreich erworben. 1938, nach dem ?Anschluss? Österreichs an NS-Deutschland, entschlossen sich die Freuds, Österreich zu verlassen. Zuvor waren Sigmund und Anna Freud wie auch die Institutionen der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung den konsequenten Beraubungsmaßnahmen der neuen Machthaber ausgesetzt. Die Kästen und Truhen aus Hochrotherd konnten jedoch dank Anna Freuds Kollegin und Freundin, der US-Amerikanerin Dorothy Burlingham, aus Österreich ausgeführt werden.
Die Ausstellung spürt der Geschichte dieser Möbelstücke und der Bedeutung für ihre ehemalige Eigentümerin in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen und -stationen nach. Die Originale verbleiben in London, Abstraktionen in der Schausammlung des Volkskundemuseums transferieren die Objekte nach Österreich. Mit ihnen will Freuds Dining Room an eine spezifische Geschichte erinnern, die auch eine Geschichte von Gefühlen ist und die Dimensionen einer Vergangenheit enthält, die von Verlust gekennzeichnet ist – im Hier und im Dort.

Kuratorin: Birgit Johler
Gestaltung: Alex Kubik

Birgit Johler ist Kulturwissenschafterin und Ausstellungskuratorin. Seit 2008 arbeitet sie am Österreichischen Museum für Volkskunde, daneben auch in anderen Forschungs- und Ausstellungsprojekten, u.a. zur Geschichte der Psychoanalyse oder seit 2014 im Team zur Neugestaltung der österreichischen Länderausstellung im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau.

Alex Kubik ist Ausstellungsarchitekt (u.a. Wien Museum, Jüdisches Museum), Fotograf und Künstler in Wien.

Archiv-Screenshot:

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