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Greta Klingsberg, 1929 in Wien geboren, spielte im Konzentrationslager Theresienstadt über fünfzig Mal die weibliche Hauptrolle in der Kinderoper “Brundibár” von Hans Krása. Im Oktober 1944 wurde sie nach weiter Auschwitz deportiert, nach Einsatz als Zwangsarbeiterin kam sie erneut nach Theresienstadt. 1946 zog sie nach Palästina und traf ihre Eltern wieder. Sie begann ein Musikstudium, arbeitete beim israelischen Rundfunk und wirkte als Sängerin in Chören. Heute lebt sie in Jerusalem und ist eine weltweit gefragte Zeitzeugin, vor allem im Bereich der Holocaust education für Kinder und Jugendliche.
Die Österreichische Gesellschaft für Exilforschung (öge) will nun Greta Klingsbergs unermüdliches Engagement für die Aufklärung über die Shoa, ihren Einsatz für Verständigung und gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form des Vorurteils, mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft würdigen. Im Rahmenprogramm werden die beiden Dokumentarfilme “Mut zum Leben” und “Wiedersehen mit Brundibár” gezeigt.
Dienstag, 29. September, 19:30 Uhr
Filmvorführung: “Wiedersehen mit Brundibár” (D 2014)
In Anwesenheit Greta Klingsbergs und des Regisseurs Douglas Wolfsperger
Mittwoch, 30. September, 19:30 Uhr
Filmvorführung: “Mut zum Leben” (D 2013)
In Anwesenheit Greta Klingsbergs und der FilmemacherInnen Christa Spannbauer und Thomas Gonschior
Beschränkte Platzanzahl – Bitte melden Sie sich unter s.usaty@exilforschung.ac.at an!
