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Freies Kino: Hubert Sielecki-Preis 2015

Film Video Screening
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1 Termin
Dienstag 9. Juni 2015

Präsentation der preisgekrönten Filme

Im Rahmen des FREIEN KINOs werden die Preisträgerfilme vorgestellt, die seit 2008 bei VIS, Tricky Women, beim Salzburger Film:riss Festival und im Künstlerhaus mit dem Hubert Sielecki-Preis ausgezeichnet wurden.
Alle Highlights der letzten 7 Jahre in einem abendfüllenden Programm!

Seit 2007 stiftet Hubert Sielecki mehrere Filmpreise im Bereich des künstlerischen und experimentellen Animations- und Kurzfilm an junge österreichische FilmemacherInnen.

hubert-sielecki-preis.org

Preise und Auszeichnungen

Vedran Pilipovic: LUPAVTE
Hauptpreis 2015: Euro 1.000,- – gestiftet von Hubert Sielecki
Zu einem Rhythmus, der offenbar auf einem Bass gespielt wird, läuft ein abstrakter, gemalter Animationsfilm, der in seiner präzisen Synchronität zum Ton nur begeistern kann. Ein Feuerwerk an Farbe und Rhythmus.

David Kellner: RIVER
Euro 730,- Auszeichnung für einen experimentellen Film oder ein Video gestiftet von Dr. Arnulf Rohsmann (Leiter der ehem. Kärntner Landesgalerie 1986-2002)
Die Handlung dieses handgezeichneten Films beginnt mit einem Ende, wenn der Tod im wahrsten Sinne des Wortes zur ?Deadline? wird. In Anlehnung an die griechische Sagenwelt, begeben sich die Verstorbenen stumm in eine erneute Warteschlange, um vom Tod über den Fluss in den Hades gefahren zu werden. Und da die Vorstellung, Geld für das Leben nach dem Tod anzusparen, geradezu antik ist, gehen diejenigen, die den Fährmann nicht bezahlen können unter und müssen den Fluss tragen.

Xenia Ostrovskaya: DRUM&BASS
Euro 500,- Auszeichnung für ?innovative Bildgestaltung? von Filmproduktion AV Documenta GmbH (o.Univ.Prof.DI.Dr. Alfred Vendl)
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Getreu diesem Motto spielt sich in dieser gemalten und gezeichneten Animation in einem einzigen Bild – zu selbst produzierter Musik mit Schlagzeug und Bass – eine Geschichte über das Leben und Sterben ab. Dreigeteilt und doch verknüpft, lenkt der Film den Blick der Zusehenden geschickt von rechts nach links, vom Vordergrund in den Hintergrund und erschließt somit den kompletten Raum der gemalten Mise en scéne.

Maria Chalela-Puccini: AN EDUCATED WOMAN
Euro 500,- Auszeichnung: Film zu einem Frauenthema (?Hommage an Maria Lassnig?) gestiftet von Prof. Dr. Elisabeth Vitouch, Landtagsabgeordnete für europäische und internationale Angelegenheiten. (Vs. des Gemeinderatsausschusses für europäische & internationale Angelegenheiten, Alternate CoR-Member, Mitglied der Jury für die Europäischen Kulturhauptstädte)
Zwischen Selbstwahrnehmung und Fremdbestimmung. Der Film handelt vom großen inneren Dilemma zwischen dem, was man sein soll und dem was man sein will. Eine kurze, auf Glas gemalte Animation, der ideale Film zum Thema ?Frau in unserer Gesellschaft?.

Cana Bilir-Meier: SEMRA ERTAN
Euro 250,- Auszeichnung für einen Poetry Film (nach einem Text oder Gedicht)
gestiftet von der Filmkünstlerin Linda Christanell
Beginnend mit einem Text, in dem ?unheimlich glücklich? auch ?heimlich unglücklich? bedeuten kann, wird das Portrait einer mutigen jungen Frau erstellt, die sich aus Protest vor 25 Jahren selbst verbrannte. Mittels handgeschriebenen Textfragmenten des Liebesgedichts ?Begegnung?, Fotos, Zeitungsausschnitten und Nachrichtenfetzen verleiht dieser Film nicht nur einer Künstlerin und Poetin erneut eine Stimme, sondern wirbt zudem aussagekräftig zu mehr Integrationsfreundlichkeit und Toleranz in unserer Gesellschaft.

PROGRAMM

Nora Staggl: Zeit, 2:55
Uli Kühn: Nosferatu, A Symphony Fading, 3:10
Uli Kühn: Colors, 1:10
Stefanie Weberhofer: Aufgelöst, 4:00
Felix Weisz: ?Skin & Traces?, 2:50
Cana Bilir-Meier: Semra Ertan, 7:30
Vedran Pilipovic: Lupafte, 3:15
Maria Chalela-Puccini: An Educated Woman, 1:10
Xenia Ostrovskaya, Drum & Base, 3:50
Matthias Krinzinger, Eine Tanne macht noch keinen Winter, 1:05
David Kellner: RIVER, 10:50
Viktoria Schmid: IT?S A DANCE, 2:30
Jeremias Altmann: Machines, 4:00
Adam Tubak: Paperword, 1:20
Juliana Neuhuber: Short Shakespeare – Games, 4:30
Christoph Rainer: Requiem for a Robot, 5:45
Lukas Troberg: FTP (Furbish The Police), 3:50

Archiv-Screenshot:

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