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Sabine Harrer (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Indie Bird Game Collective)
Games als eines der wichtigsten Medien des Genitalhumors sprechen auch weiblich-derb. Zum Beispiel in ?Cunt Touch This? (zu deutsch etwa ?Fut Berühren, Die?), einem meditativen Malspiel für alle, die gerne vaginale und vulväre Vielfältigkeit auf ihrem Tablet kennenlernen und mitgestalten möchten. ?Cunt Touch This? wurde mit Mitgliedern des Copenhagen Game Collectives am Exile Game Jam in Dänemark entwickelt, und basiert auf Tee Corinnes ?Cunt Coloring Book? aus dem Jahre 1973.
Der Vortrag gibt Einblicke in Entstehungsgeschichte, Mechanics, Spielgefühl und Reaktionen auf ?Cunt Touch This?. Wie bringt es weibliche Intimität und Lust technologisch ins Spiel? Warum wirkt das für die einen Schweiß- für die anderen Lachtränen-treibend? Und was bedeutet das alles für Fans des gepflegten Vaginalhumors?
Disclaimer:
Der Vortrag kann Spuren von queerfeminischem Gedankengut, sowie sexuell explizite Sprache und Bildmaterial enthalten. Mit dem Besuch der Veranstaltung erklären sich die TeilnehmerInnen bereit, mit den Inhalten des Vortrags sensibel und würdevoll umzugehen. Für abweichende Ideologien, Geschmäcker und Erwartungshaltungen kann keine Haftung übernommen werden.
Kurzbiographie
Sabine Harrer (MMag./Bakk.) ist als Gamedesignerin und Kulturwissenschafterin in Wien und Kopenhagen aktiv, derzeit verwickelt in ihr PhDprojekt über Verlust, Trauer und Games. Außerdem arbeitet sie als Mitbegründerin des Indie Bird Game Collectives (@indiebeaking) immer wieder an experimentellen Gamesprojekten, gerne auch mit Mitgliedern des CPH Game Collectives. Sie findet es spannend zu erforschen, wie man Games dazu benutzt, Räume jenseits vom reinen Objektfetisch hin zum menschlichen Erfahrungsaustausch zu schaffen.
